Verzerrungen/Overdrives/Fuzz für Gitarren
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Die Top 5 für Overdrive

Die dreckigen Details unserer fünf bevorzugten Overdrive Pedals
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Bei über 100 Overdrive Pedals die man auf nur einem Online Shop finden wie sollte man da die besten fünf bestimmen? Zuerst einmal muss man dazu das ganze genauer einschränken: Ein Overdrive Pedal sollte ausreichend Volumen besitzen um einen unverzerrten Verstärker anzuzerren noch bevor bei diesem der Gain Regler aufgedreht wird. Es sollte ebenfalls ausreichend Gain besitzen um von sich aus einen dreckigen Sound zu erzeugen.

Am Wichtigsten: Die Zerrung sollte nach Verstärker tönen und durch Volumen der Gitarre, Plektrum und Fingerspiel variierbar sein. Natürlich ist die ganze Auswahl subjektiv, doch sie sollte einen guten Startpunkt bieten. 

Alairex H.A.L.O. ($399)

Das H.A.L.O. Pedal bietet alle oben beschriebenen Eigenschaften und verfügt über zwei Drives in einem Paket sowie eine Vielzahl sorgfältig konzipierter Möglichkeiten zur Klangbearbeitung. Der linke Kanal bietet eine etwas mildere Zerrung die sich besonders für einen Clean Boost oder leichten Amercan Overdrive Sound eignet. Der rechte Kanal geht dann von Blues bis hin zu Metal mit einem leicht aggressiveren Voicing. Über zwei kleine Schalter kann man das dynamische Ansprechverhalten jedes Kanals einstellen - von einem schnellen Attack hin zu einem etwas weicheren. Ein grosser Mater Tone Regler und drei kleinere Regler für Bass, Mid und Treble sind perfekt auf einander abgestimmt um beide Kanäle optimal zu bearbeiten. 

Hört Euch den H.A.L.O an: 

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Visual Sound V3 Route 66 American Overdrive ($179)

Dieses Doppelpdedal beinhaltet Kompressor und Overdrive die separat von einander arbeiten. Der Kompressor ist ebenfalls grossartig, doch konzentrieren wir uns auf den Overdrive. Die Overdrive Seit basiert auf der Original Reverend Drivetrain Schaltung. Auch wenn sich das Pedal in der Tube Screamer Arena befindet so bietet es dem Gitarristen einen Klang der näher an einem Verstärker liegt und stellt Extras wie Voice Control, einen Clean Mix Regler (um das Originalsignal beizumischen) und einen Bass Boost zur Verfügung. Bei diesem Preis solltet Ihr Euch das Pedal als grossartiges Overdrive Pedal mit kostenlosem Kompressor vorstellen. 

Hört Euch das V3 Route 66 American Overdrive an:

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Jetter Gear Jetdrive ($259)

Das Jetdrive ist ebenfalls ein Doppelpedal jedoch ohne die zusätzlichen Funktionen und Schaltungen des H.A.L.O oder Route 66. Dennoch empfand ich den Klang und das Spielgefühl als derart natürlich, dass ich das Pedal ohne zu zögern in meinem Pedalboard verbaute. Für mich klingt die blaue Seite eher Amerikanisch (mit einer leichten Mittenanhebung) und die grüne Seite Britisch. Ihr könnte beide natürlich auch gleichzeitig betreiben und so gezielt einen eigenen Zerrsound erstellen. Mir ist zudem aufgefallen, dass dieses Pedal sehr gut mit klassischen Fuzz Verzerren zusammenarbeitet. 

Hört Euch das Jetdrive an:

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Keeley Katana Blues Drive ($199)

Robert Keeley ist der Typ dem man einen Tube Screamer schickt um ihn zu modifizieren - wieso also nicht einfach direkt zu ihm gehen? Das Katana kann perfekt transparent klingen oder mit den gut greifenden Bass und Treble Reglern optimal auf die Gitarre und den Verstärker angepasst werden. Dieses Baby verfügt über eine Menge Boost, wunderschöne Zerrsounds und ein äusserst dynamisches Ansprechverhalten. Wer keinen Platz für ein Doppelpedal hat, aber immer noch ein grossartiges Boost/Overdrive Pedal sucht dem kann ich das Katana nur empfehlen!

Hört Euch das Katana Blues Drive an: 

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JHS Twin Twelve ($199)

Manchmal wollt Ihr anstatt Transparenz ein Pedal das den Klang färbt. Das Twin Twelve bietet die Klangeigenschaften eine 1963 Silvertone 1484 Verstärkers, wie von Grössen wie Jack White und Beck gespielt wird. Mich hat es geradezu umgehauen wie das JHS SuperBolt meinen Fender Blues Junior in einen Supro Amp verwandelte und ich war bei diesem Pedal ebenfalls überrascht wie sehr es meine Verstärker in Silvertones verwandeln konnte. Von Chess Records Blues Tones bis hin zu mit Persönlichkeit triefenden Garage Sounds kann ich dieses Pedal nur empfehlen!

Hört Euch das Twin Twelve an: 

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Michael Ross ist Author/Musiker/Produzent und lebt in Nashville. Er arbeitet für guitarmoderne.com, eine Seite die sich Avant-Garde und Experimental Gitarre verschrieben hat. Er ist ebenfalls Editor für Guitar Player und schreibt für Premier Guitar, Electronic Musician und Sound On Sound. 
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