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Ein paar grundlegende Gedanken

Studios richtig verstehen – Teil 1
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Die Magie eines Tonstudios hat schon oft sogar den erfahrensten Profi in seinen Bann gezogen...doch was steckt wirklich alles hinter einem professionellen Tonstudio?

Mit all den grossen Studiomischpulten und Reglern, Knöpfen und Tasten die auf den unterschiedlichsten Geräten zu finden sind, ist es kein Wunder, dass technisch weniger Versierte schon schnell den Durchblick verlieren.

Viele Leute – speziell Künstler, Komponisten, Produzenten und Ingenieure – entscheiden sich ihr eigenes Tonstudio zusammenzustellen. Ein paar davon entscheiden sich sogar weiter zu gehen und einen voll ausgebauten Studiokomplex zu erstellen, in dem sich auch grosse Veröffentlichungen realisieren lassen. Die Serie 'Studios richtig verstehen' wird versuchen ein bisschen Licht darauf zu werfen, was man alles beim Bau und Einrichten eines Studios beachten sollte – sei dies jetzt ein kleines oder ein grosses.

OuvertureIst grösser auch besser? Ist die Grösse wichtig? Manche mögen dies bejahen, aber das stimmt so nicht immer. Die Dimensionen eines Studios sind sehr wichtig. Ein zu grosser Raum könnte zu viel Hall erzeugen oder dem Signal zu viele ungewollte Echos hinzufügen. Ein zu kleiner Raum könnte dagegen zu dicht und unnatürlich tönen. Es ist deshalb wichtig die Grösse, aber auch den Klang des Raums auf die jeweils aufgenommene Musik abzugleichen. Man möchte ein grosses Rock Schlagzeug ja nicht in einem kleinen Raum aufnehmen – auch wenn man durch hinzufügen von Hall dem Signal wieder ein gewisses Mass an Räumlichkeit geben könnte.

Dennoch ist es auf jeden Fall am besten den Raum zu finden der von Anfang an dem Klangbild entspricht, das man für die Aufnahme im Kopf hat. Je kleiner der Raum desto dichter und kleiner wird auch das Klangbild sein – dies ist nicht unbedingt etwas schlechtes. Kleine und dichte Räume können sehr gut für Stimmen, Gitarren und Perkussion sein, wenn man einen klaren, dichten Sound sucht. Grössere Räume besitzen mehr Luft in der sich der Sound bewegen kann - demnach macht es auch Sinn, dass der Klang dann einiges grösser und luftiger wird. Der Sound hat einen längeren Weg zurückzulegen und somit wird die Reflexion von den Wänden länger benötigen, bis sie wieder auf unsere Ohren trifft – dies erzeugt für unser Gehör einen breiteren Klang. Die Entscheidung bezüglich Grösse und Sound sollte schon sehr früh im Aufnahmeprozess stattfinden. Ein Vorteil eines grösseren Raumes ist, dass er über Schallelemente gezielt verkleinert, oder geformt werden kann (die heissen im Fachjargon auch 'Gobos'). Gobos sind Stellwände mit denen sich Sound zwischen Musikern, Instrumenten und Mikrofonen abtrennen lässt. Durch gezieltes Stellen dieser Gobos lässt sich ein grosser, zu lebendiger Raum kleiner machen, indem die Reflexionen der weit entfernten Wände eliminiert werden.

OuvertureKleine Räume können einen grossen, dichten Sound erzeugen - ohne das Zerfallen des Raumhalls, wie es bei grossen Räumen vorkommt. Manchmal kann ein grosser Raum tönen, als ob er etwas verwaschen oder zu weit weg ist. Mit einem guten Tontechniker und etwas Anpassung kann jeder Raum grossartig tönen. Ein schlecht klingender Raum kann so eingestellt werden, dass er gut tönt – doch dies bedeutet natürlich auch einiges mehr an Arbeit.
Um auch den richtigen Sound auf den Computer zu kriegen ist die Wahl des richtigen Raums also absolut kritisch. Davon wird nämlich stark abhängen, welchen Sound die Mikrofone schlussendlich aufnehmen.

Die Hände in einem Raum zu klatschen kann einem bereits einen guten Eindruck vermitteln, wie der Raum tönen wird. Durch ein solch kurzes, perkussives Signal kann man ziemlich gut die Reflexionen der Wände einschätzen. Der wahre Test ist natürlich das Ausprobieren verschiedener Instrumente, oder Stimmen – und natürlich auch das Ausprobieren unterschiedlicher Positionierungen. Sollte eine Ecke des Raums schlecht tönen, so könnte die andere Ecke ganz genau den Wünschen entsprechen

Durch Experimentieren mit unterschiedlichen Positionen (und Anordnungen der Gobos) kann man Aufnahmen interessanter machen. Wenn die akustische Gitarre in der Mitte des Raums aufgenommen wurde, dann könnte es sich lohnen die elektrischen Gitarren eher in einer Ecke aufzunehmen, um einen etwas anderen Raumklang zu erhalten. Dies gibt dem Mix mehr Klarheit und gibt den einzelnen Sounds mehr Definition.

Wenn Ihr Euer eigenes Studio baut, dann solltet Ihr wissen, dass mit einem grösseren Raum auch höhere Kosten verbunden sind. Natürlich können grössere Studios dann auch wieder mehr für Ihre Dienste verlangen.

Das Nötigste

OuvertureSolltet Ihr es schaffen in die Top 2% aufzusteigen und zum Hit-Produzenten oder Künstler zu werden (oder wenn Ihr einfach im Lotto gewinnt), dann solltet Ihr Euch ernsthaft überlegen in professionelles Studioequipment zu investieren und Euer eigenes Aufnahmeparadis einzurichten.
Das richtige Equipment und die richtigen Arbeitskräfte zu finden ist wohl das wichtigste Kriterium um ein erfolgreiches Studio betreiben zu können. Studioequipment ist teuer und das Wissen derjenigen, die solches auch bedienen können ist nicht billig zu haben. Die richtigen Leute einzustellen kann langfristig eine Menge Geld und Zeit sparen. Studio Designer sind auch ein ganz spezielles Grüppchen, mit denen Euer Studio stehen und fallen kann. Euer Freund Hans der Handwerker kann Euch sicherlich helfen das ganze für weniger zu bauen – doch wenn das Studio nicht richtig isoliert ist, dann kann dies auch schnell eine grosse Zeit-, Energie- und Geldverschwendung sein.

Der Tontechniker ist auch ein sehr zentrales Glied im erzeugten Sound. Mit einem erfahrenen Tontechniker wird Euer Sound einen ganz eigenen Charakter erhalten – einen sogenannten 'Trademark Sound'. Er ist das extra Paar Ohren, welches Euren Produktionen eine andere Dimension gibt. Er ist aber auch ein wichtiger Ratgeber wenn es darum geht ein Studio zu bauen oder zu mieten. Lasst zu, dass Experten Euch Ratschläge geben – dies verhindert langfristig eine Menge Kopfschmerzen. Ein erfahrener Tontechniker kann Euch das Equipment zusammenstellen, welches für Eure Bedürfnisse benötigt wird. Er kann Euch auch Ideen geben, wie das Studio eingerichtet werden soll – hier sollte man nichts erraten oder annehmen.

Die Profis

Um die nötigen Elemente für eine sauber Aufnahme zusammenzustellen, sollte man sich natürlich bei Profis erkundigen. Es ist nicht selten, dass ein Tontechniker, oder Musiker sich entschliesst Produzent zu werden.
Ein paar der wohl bekanntesten Tontechniker/Produzenten sind:

George Martin- Das fünfte Mitglied (Tontechniker/Arrangeur/Produzent) der Beatles.Besitzer der Air Lyndhurst Studios in London. Hat geholfen Mehrspuraufnahmen salonfähig zu machen.
Celine Dion, UFO, America, Jeff Beck, Mahavishnu Orchestra, Little River Band, Gerry and the Pacemakers, Cheap Trick, Earth Wind and Fire, Cilla Black, Kenny Rogers...

Plan de groupeEddie Kramer- Einer der wohl am meisten respektierten Tontechniker/Produzenten der Rock Musik. Hat als kleines Kind in Südafrika klassisches Klavier, Cello und Geige studiert.
Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Kiss, Sammy Davis Jr., The Kinks, Traffic, The Beatles, The Rolling Stones, The original Woodstock concert soundtrack, Anthrax, Whitesnake, Buddy Guy...

Tom Lord-Alge- “The Doctor of Spank”. Spank steht hier für Komprimierung.
Avril Lavigne, Pink, Fall Out Boy, Blink 182, Phil Collins, Santana, Faith Hill, Backstreet Boys, Marilyn Manson, Carly Simon, Good Charlotte, Dave Matthews, Sum 41, Hole, Annie Lennox, Sarah McLachlan, 30 Seconds to Mars, The Wallflowers, Weezer, Everclear, Yellowcard, Third Eye Blind, OMD, Steve Winwood, Foreigner, Chaka Khan, Tricky, Eve 6, Live, Fuel, New Found Glory, No Doubt, M2M,Lisa Marie Presley, Mick Jagger, The Rolling Stones, Liz Phair, Limp Bizkit, The Verve Pipe...

Chris Lord-Alge- My Chemical Romance,”Transformers” der Film, Green Day, U2, Tina Turner, Santana, AFI, Pink, Tim McGraw, Enrique Iglesias, Rob Zombie, Cortney Love, Prince, Pussycat Dolls, Stevie Nicks, Hoobastank, Joe Cocker, The Used, Stone Temple Pilots, P.O.D. Johnnie Lang, H.I.M., Jewel, Michelle Branch,30 Seconds to Mars, Breaking Benjamin, Expose, Collective Soul, Switchfoot, Randy Travis, Melissa Etheridge, All American Rejects, The Donnas, Pepper, The Black Crowes...

Tony Visconti- David Bowie, Morrisey, T-Rex, Ziggy Marley, Thin Lizzy, The Moody Blues, Badfinger, Adam Ant, Squeeze, Brian Eno, Iggy Pop, The Alarm ...

George Massenburg- 10,000 Maniacs, Aaron Neville, Bonnie Raitt, Cher, Dolly Parton, Earth, Wind and Fire, Herbie Hancock, James Taylor, Journey, Kenny Loggins, Linda Ronstadt, Little Feet, Ry Cooder, Ricky Scaggs, The Emotions, Toto, Tower of Power, Weather Report. George Massenburg is also the creator of one of the worlds best EQs by George Massenburg Laboritories(GML).
Ed Cherney-Paula Abdul, Billy Joel, The Rolling Stones, Eric Clapton, Bob Dylan, Neil Diamond, Bob Seger, Michael Jackson, Bonnie Raitte, The Knack, The GooGoo Dolls, Iggy Pop, Crosby Stills Nash and Young, Elton John, B-52s, The Ohio Players, Travis Tritt, Wynona Judd, Jackson Browne, Barbara Streisand, Tenacious ...

Sylvia Massey Shivy- Eine der bekanntesten weiblichen Tontechniker/Produzenten.
Dishwalla, Seven Mary Three, Powerman 5000, System of a Down, Sevendust, Melissa Etheridge, Rage Against the Machine, Bjork, Foo Fighters, Fugees, Blur, Beck, Alanis Morrisette, Patti Smith, Smashing Pumpkins, Luscious Jackson, Oingo Boingo, Slayer, Donovan, Red Hot Chili Peppers, Tool, Prince, Fishbone, Ziggy Marley, Jefferson Starship, Tom Jones, Elton John, The Time, OMD, Babyface, Lisa Haley, Johnny Cash, Tom Petty, Beastie Boys...

Hugh Padgham- David Bowie, Genesis, Sting, The Police, Phil Collins, Melissa Ethridge, Bee Gees, Elton John, Sheryl Crow...

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig...

Checkliste: Teil 1

Beim Kauf von Studio Equipment ist es weise nur danach zu suchen, was auch wirklich essentiell für den eigenen Musikstil ist. Wenn man keine Schlagzeugaufnahmen in seinem Studio machen möchte, dann braucht man auch nicht eine Menge Mikrofone dafür. Wenn man ein wenig geduldig ist und sich ein wenig umschaut, dann kann man am Ende eine Menge Geld sparen. Wenn man pro Equipment nur schon €50 bis €100 sparen kann, dann lohnt sich dies am Ende doch enorm – um ein richtiges Studio zusammenzustellen braucht es einfach eine Menge Equipment.

Unten findet Ihr eine grundlegende Studio-Checkliste – diese werden wir in den folgenden Teilen noch mehr unter die Lupe nehmen. Es sind die wichtigsten Bauteile eines modernen Musikstudios und die Werkzeuge die in den besten Studios dieser Welt am meisten benutzt werden.

DIE STUDIOEQUIPMENT CHECKLISTE:

AUFNAHME/MIXING KONSOLE
Plan de groupePlan de groupeDer Tontechniker oder Produzent bedient die Konsole (Mischpult) mit dem sich alle Pegel für Aufnahmen, Playback und Mixing steuern lassen.

Dies ist das grosse Mischpult mit all den Reglern, Schaltern, Tasten und Fadern über die sich die Pegel und das Routing der einzelnen Signale einstellen lassen. Man kann dem wie gesagt Mischpult oder Konsole sagen. Die häufigste Konsole in grossen Tonstudios sind wohl SSL (Solid State Logic) oder Neve. Das Mischpult ist das wichtigste Equipment im Studio. Es steuert den gesamten Signalfluss und greift auf den gesamten Klang der Aufnahme ein. Das Mischpult erlaubt es jedem Instrument einen eigenen Kanal zuzuweisen. In jeden Kanal können dann Effekte eingebunden werden – seien diese von der Konsole selber oder von einem externen Gerät. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Was das Experimentieren mit Sound betrifft so gibt es dann auch keine eigentlichen Regeln. Ein Signal kann auf Reverbs (Hall), Delays, Kompressoren, Gitarrenverstärker,  und Lautsprecher in Gängen (für eine neue Aufnahme) geschickt werden.
Plan de groupeJeder KANALZUG auf einer ordentlichen Konsole besitzt:

Fader, Vorverstärker, Panning, EQ, Filter, eine Routing Matrix, Aux Sends und Returns, Dynamics (Kompressor), Muting und Solo.
Sonstige Merkmale, die auf einer Konsole gefunden werden können: Inserts, Ausgänge, Monitoring, Automation, Fader Grouping, Bussing, Splitting...


PATCHBAY

Erlaubt das Verbinden von Studioequipment durch die Verwendung von sogenannten Patch-Kabeln. Die Patchbay kann für das jeweilige Studio spezifisch konfiguriert werden. Alle Outboard Geräte, die Konsole und Aufnahmegeräte  (Ein- und Ausgänge) sind mit der Patchbay verbunden. Die Patchbay kann analog oder digital ausgelegt sein.

Checkliste: Teil 2

Plan de groupeMIKROFONE
Mikrofone nehmen die Klangquelle als erstes auf. Das Mikrofon ist das erste Glied im Aufnahmeprozess und verwandelt die Schallwelle in elektrische Energie. Diese kann anschliessend verstärkt, übertragen und aufgenommen werden.

VORVERSTÄRKER
Verstärkt das ursprüngliche Signal, welches vom Mikrofon oder Instrument geschickt wird. Gibt dem Tontechniker die Möglichkeit die Pegel gezielt einzustellen. Vorverstärker können auf dem Mischpult oder als Outboard Equipment gefunden werden.

Plan de groupeDI BOXEN
Die DI Box wird normalerweise für Instrumente wie Keyboards oder Bässe verwendet um kompatibel mit Mikrofoneingängen zu sein. Die DI Box verwandelt den Line Pegel von Instrumenten in einen Mikrofonpegel, der sich dann mit dem Mischpult oder einem externen Mikrofonvorverstärker verbinden lässt.

KOMPRESSOREN
Hilft die Pegel durch Beschränken der Dynamik noch weiter in den Griff zu kriegen. Ist normalerweise als Outboard-Equipment im Rack zu finden – oder auch als Software Plug-Ins in einer DAW. Ein Kompressor verhindert, dass Pegel überladen und verzerren. Zudem werden durch einen Kompressor leise Anteile wieder hervorgehoben.

EFFEKTGERÄTE
Diese werden benutzt um dem Signal mehr Raum und Dimension zu geben und auf sonstige Art und Weise zu verändern. Solche Geräte werden entweder für das Rack konzipiert, oder können als Software Plug-In in DAWs gefunden werden. Multieffekt-Geräte können Reverb, Delay, Flanger, EQ, Kompression und mehr in einem einzigen Gerät unterbringen.

Plan de groupeDAW
Die Digital Audio Workstation ist wie ein vollständiges Studio in einem Computer. ProTools, Logic und Nuendo sind nur ein paar Beispiele bei denen man digitale Mehrspuraufnahmen, eine virtuelle Konsole, eine grosse Auswahl an Effekten und weitreichende Möglichkeiten zum Editieren finden kann. Die DAW verwendet eine Kombination aus Software, Hardware und Computer.

Plan de groupeCONTROLLER (BEDIENOBERFLÄCHE)
Der Controller ist ähnlich einem Mischpult für die DAW. Diese Bedienoberfläche besteht aus Fadern, Reglern und Tasten, welche über den Computer die Anwendung direkt ansprechen können. Damit ist der Umgang mit einer DAW ähnlich wie auf einem Mischpult – man steuert mit Fadern und Reglern und nicht mehr mit der Maus.

Plan de groupeCLOCKING
Digitale Aufnahmegeräte verwenden unterschiedliche Clockin Formate um richtig zu funktionieren. Digitale reproduzieren den erzeugten Klang ja über Samples – und diese werden durch ein richtiges Clocking auch gleichmässig und korrekt wiedergegeben. Wenn das digitale Clocking nicht richtig funktioniert, dann tönt der Sound schnell ungleichmässig und es entstehen im schlimmsten Fall unschöne Artefakte. Ein paar der gebräuchlichsten Clocking Geräte stammen von Herstellern wie Prism, Rosendahl, DCS und Aardsync.

Checkliste: Teil 3

Plan de groupeCD RECORDER
Nimmt CDs auf und spielt sie ab. Damit lassen sich Stereo Mixes aufnehmen und auf anderen CD-Spielern wieder abspielen. Der CD Standard für die handelsübliche CD ist eine Auflösung von 16bit / 44.1 kHz. Gute CD Recorder werden zum Beispiel von Sony, Tascam, Alesis, und Yamaha hergestellt.

Plan de groupeBANDMASCHINEN
Dies sind Aufnahmegeräte die analoge oder digitale Bänder verwenden um Musik aufzunehmen, oder wieder abzuspielen. Gewissen Puristen unter den Tontechnikern gefällt der Sound von Band immer noch am besten.

VERKABELUNG
Schon für ein einziges Studio braucht es kilometerweise Kabel. Am häufigsten werden dies XLR Kabel und unsymmetrische Klinkenkabel (Jack) sein.

Plan de groupeMONITORE / VERSTÄRKER
Lautsprecher im Studio heissen Monitore. Diese müssen mit leistungsfähigen, hochwertigen Verstärkern betrieben werden. Viele Monitore sind aktiv – das heisst sie besitzen einen eingebauten Verstärker. Monitore bestehen normalerweise aus Hochtönern, Woofern (für die Bässe) und einem Gehäuse in dem diese Lautsprecher eingelassen sind.

KOPFHÖRER
Durch das Verwenden von Kopfhörer kann eine Kommunikation zwischen der Regie und dem Aufnahmeraum hergestellt werden. Damit können auch bereits eingespielt Spuren während des Overdubbing angehört werden.

INSTRUMENTE / KEYBOARDS / SCHALGZEUGE / GITARREN

Dies sind mehr Werkzeuge der Künstler – doch eigentlich das wichtigste überhaupt. Man kann das beste Equipment der Welt besitzen, doch wenn die Instrumente schlecht tönen, dann bringt dies einfach nichts.

Plan de groupeVERSTÄRKER
Häufig sagt man dem auch 'Amp' (für das englische Amplifier). Verstärker erhöhen die Lautstärke eines elektrischen Signals. Gitarren- und Bassverstärker kann man auch für eine Menge anderen Dinge benutzen – zum Beispiel um darüber Stimmenaufnahmen oder eine Snare laufen zu lassen.

MIKROFONSTÄNDER
Für ein richtiges Studio benötigt man eine grosse Auswahl an unterschiedlichen Grössen und Arten. Mit dem Mikrofonständer lässt sich das Mikrofon richtig positionieren und somit die höchstmögliche Klangqualität einfangen.

STUDIOMÖBEL
Es gibt eine Menge Arten von Racks und Möbeln in denen sich Konsolen und Outboard Equipment verbauen lassen. Die Inneneinrichtung des Studios legt natürlich die Grundstimmung der Arbeitsumgebung fest.


Fortsetzung folgt...
Hiermit haben wir das Ende des ersten Teils erreicht. Im zweiten Teil werden wir Elektrizität, Aufteilung der Räume, die richtige Örtlichkeit und andere Themen besprechen.
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