Native Instruments The Mouth
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Native Instruments The Mouth

The Mouth, Sonstiger Virtueller Synthesizer from Native Instruments.

public price: 69 € TTC
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Das Mund zu Mund Plug-In

Native Instruments The Mouth im Kurztest
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Mit 'The Mouth' stellt Tim Exile nach 'The Exile' ein weiteres Plug-In vor. Damit lässt sich ein beliebiges Signal auf kreative Art und Weise verfremden - auch wenn es sich bei Stimmen am wohlsten zu fühlen scheint. Handelt es sich um einen Vocoder? Mehr? Oder weniger?

Kurztest: Eine Übersicht

 

Native Instruments The MouthNative Instruments The Mouth

 

Native Instruments The Mouth

 

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Das folgende Beispiel beinhaltet unterschiedliche Bearbeitungsschritte: Anfangs hört man die original Stimme und am Ende ein Mix von vier.

 

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Wie man hören kann ist der Erkennungsalgorithmus ziemlich leistungsfähig und kann mit nur schon einem der Modi sehr vielseitige Resultate erzeugen. Auf dem folgenden, ziemlich komplexen Beispiel verrichtet The Mouth seine Arbeit sehr gut und passt die Tonhöhe problemlos auf die via Keyboard gespielten Akkorde an.

 

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Native Instruments The Mouth

Hier ein paar Sound Samples, die nur mit der Synth Sektion aus der Stimme erzeugt wurden.

 

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Native Instruments The MouthWas den Vocoder betrifft so ermöglicht die 'Spectral Amt' Steuerung einen fliessenden Übergang von einem klassischen Vocoder zu einem Resonator. 'Sensitivity' bearbeitet dabei die Filterbänder, während 'Noise' und 'Resonance' die respektive Lautstärke einstellen. Die Vocoder Sektion verfügt über 16 Presets. In der Harmony Sektion können die Parameter für Intervalle und Oktaven eingestellt werden (Up, Down, Free). Für die folgenden Beispiele haben wir abermals die original Datei verwendet.

 

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Widmen wir uns nun der Bass Sektion - dem 'armen Verwandten' dieser Software. Hier findet man lediglich vier Presets, die Möglichkeit einer zweiten Stimme (Double), einen Volumenregler für Obertöne, sowie eine Steuerung für Center und Range, mit der sich die Tonhöhe des erzeugten Klangs verändern lässt. Diese Sektion ist eher wie ein Suboszillator als ein echter Bass Synthesizer.

 

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Die Effektsektion verfügt schliesslich über einen Delay mit 'Rate' und 'Time', sowie einen Kompressor mit 'Rate' und 'Release' - insgesamt stehen 16 Presets zur Verfügung. Ihr könnt diese in den folgenden Beispielen anhören. Hören wir uns nun einmal an, wie die Software tönt, wenn alle Sektionen aktiviert sind. Zuerst einmal auf Stimmen mit verschiedenen 'Double Voices'.

 

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Versuchen wir das ganze mal auf Rhythm Loops: Auf dem ersten Beispiel haben wir uns mit Handklatschen und Brustklopfen versucht, auf dem zweiten Beispiel ist ein echter Drum Groove zu hören.

 

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Hier hört Ihr wie es tönt wenn man Noten auf einem MIDI Keyboard spielt.

 

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Verändern wir jetzt die Performance Regler in Echtzeit (über die MIDI Learn Funktion die auf fast jeder Stufe zur Verfügung steht).

 

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Ihr könnt die Software auch verwenden um komplett andere Dinge zu erreichen.

 

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Fazit

The Mouth ändert zwar nichts am Vocoder Konzept, mischt aber die unterschiedlichsten Konzepte durcheinander und ist, was das betrifft, eine sehr schöne Überraschung. Das Plug-In läuft wie geschmiert, verfügt über einen leistungsfähigen Erkennungsalgorithmus und besitzt ein paar wirklich schöne zusätzliche Funktionen. Der Klang ist immer interessant und die zur Verfügung gestellten Presets geben dem Anfänger einen wirklich guten Ausgangspunkt. Ihr könnt diese nach Belieben editieren, doch Ihr werdet weitaus mehr Freude daran haben eigene neue zu kreieren.

 

Einzig die auf Design und einfache Bedienung zurückzuführende Einschränkungen sind bei uns negativ aufgefallen. So fehlte uns zum Beispiel ein unabhängiger Filter, oder eine echte Hüllkurve in jeder Sektion. Dies lässt darauf schliessen, dass die gesamte Steuerung der Performance immer alle Module anspricht.

 

Betrachtet man jedoch den Preis, die Klangqualität insgesamt und die Möglichkeit den kostenlosen Reaktor Player einzusetzen, so ist The Mouth eine wirklich gute Wahl zum Editieren von Stimmen und Loops (auch wenn es zum Editieren von Loops weitaus leistungsfähigere Anwendungen auf dem Markt gibt). Auf der Website von Native Instruments finden sich zudem verschiedenste Videoclips mit Anwendungsmöglichkeiten, die wir in diesem kurzen Test nicht einfach so beschreiben können.

 

  • Konzept
  • Ergonomie
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Leicht verständlich
  • Unabhängige Sektionen
  • Klangqualität
  • Leistungsfähiger Erkennungsalgorithmus
  • Performance Steuerung
  • MIDI Learn in fast allen Stufen
  • Viele Presets
  • Preis
  • Kostenloser Reaktor Player
  • Kein unabhängiger Multimode Filter
  • Keine Hüllkurve pro Sektion
  • Vielleicht das Fehlen echter Oszillatoren in der Synthesizer Sektion
  • Wir warten auf einen 64 Bit Reaktor...