Pitch Shifter / Time Stretcher
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Einführung

Time-Stretching und Pitch-Shifting: Vergleich Teil I
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Packen wir's also an! Dies ist der erste unserer ausführlichen Software Tests von Time-Stretching und Pitch-Shifting. Die Mitstreiter: 26 Mac und PC Programme – von grossen Sequenzern zu kleinen Anwendungen, Plug-Ins und Audio Editoren.

Digitales Audio hat im Vergleich zu Analog viele Veränderungen mit sich gebracht. Ist dies nun gut oder schlecht? Jeder hat dazu seine eigene Meinung; aber gewisse Aspekte können sicher als Fortschritt bezeichnet werden und einige neue haben sich daraus entwickelt während andere weniger erfolgreich oder effektiv sind (auch unter Betracht genommen, dass Meinungen ja subjektiv sind).
Aber das Ziel ist es nicht bedeutungslose Vergleiche zwischen diesen Welten zu machen. Wir werden uns mit zwei Eigenschaften beschäftigen die mehr oder weniger eine Revolution seit ihren ersten Auftritten in Samplern ausgelöst haben: Time-Stretch und Pitch-Shift. Das eine kann ein Audio File schneller oder langsamer machen ohne seine Geschwindigkeit zu verändern das andere kann eine Tonhöhe verändern ohne sein Tempo zu beeinflussen (sonst ist man wieder beim Band und Vari-Speed...).


Überraschende Technologien

Wir gewöhnen uns manchmal so schnell an die Veränderungen welche die digitale Klangverarbeitung bieten kann, dass wir Gefahr laufen abgestumpft zu werden und die unglaublichen Möglichkeiten gar nicht mehr realisieren. Time-Stretch und Pitch-Shift sind zwei gute Beispiele: Wie ist es möglich eine Tonhöhe zu ändern ohne dabei einen schrecklichen Klang zu erhalten? Was auch für immer eine Technologie angewendet wird sie besteht oft daraus dass die entstehenden Lücken aufgefüllt werden und dies benötigt extrem präzise Interpolations-Berechnungen beim Time-Stretch und Alterationen der Formanten und Obertöne beim Pitch-Shift. Zusätzlich müssen noch die Phasenlage, Transienten, Stereobild, usw. beachtet werden.

Es kommen eine Vielzahl an Technologien zur Anwendung: Phase Vocoder, Time Domain Harmonic Scaling, Sinusoidal/Spectral Modeling, granulare Resynthese, additive Resynthese, neurale Netzwerke, Wavelet Transformierung und andere. Beim Pitch-Shift muss man natürlich das Tempo bewahren ohne dass dabei unangenehme Artefakte, der 'Mickey Mouse' Effekt oder die 'Stimme aus dem Grabe' auftreten.  Gewisse Programme ermöglichen es die Formanten separat zu bearbeiten (automatisch oder manuell). Vielleicht wäre es aber besser diesen Wikipedia Artikel zu lesen um ein paar Grundkenntnisse zu diesem Thema zu erwerben und über die weiterführenden Links tiefer in die Materie zu tauchen.


Die Mitstreiter

Schauen wir uns also mal die Software an die für diesen Vergleich verwendet werden. In so einem Test wirklich ausführlich zu sein ist ziemlich schwierig. Zudem muss man sich Grenzen setzen oder zumindest einfache 'Bedingungen' definieren – also: die Software (sei dies nun Software, Sequenzer, Virtuelles Instrument oder Plug-In) muss Time-Stretch und Pitch-Shift Möglichkeiten besitzen.

Somit sind Antares Auto-Tune, Intonator HS von TC-Helicon oder Yamaha's Pitch Fix ausgeschlossen, da diese nur die Tonhöhe bearbeiten. Auch ausgeschlossen sind Anwendungen wie ReCycle (welches das Rex Format benutzt), oder solche die spezielle Formate benötigen (wie Soundtrack Pro welches nur für Apple Loops funktioniert) oder unterschiedliche Plug-Ins die bei Sequenzern mitgeliefert weden. Zwei zu erwähnende Absenzen, die dennoch die Bedingungen erfüllt hätte sollten noch erwähnt werden: Audiosculpt und Speed von SoundToys.

Hier ist die Liste der getesteten Software:

Erste Runde (getestet auf einem Mac):

Ableton Live 7.0.9
Apple Logic Pro 8.0.2
Bias Peak 6 XT
Celemony Melodyne 3
Digidesign Pro Tools LE 7.4
i3 DSP Quattro
IK Multimedia SampleTank2.5 XL
Izotope Radius
Native Instruments Kontakt 3
Prosoniq TimeFactory 2.3
Roni Music Amazing SlowDowner 3.2.3
Serato Pitch’nTime Pro
Serato Pitch’n Time LE
USB UVIWorkstation

Zweite Runde (wird im Teil 2 auf Mac und PC getestet):

Adobe Audition 3
Cakewalk Sonar 7 (MPEX3)
Mackie Tracktion 3
Magix Samplitude 10
Motu Digital Performer 6
Motu MachFive 2
Sonic Foundry SoundForge 9
Sony Acid Pro 6
Steinberg Cubase 4 (MPEX3)
Steinberg HALion 3
Steinberg Wavelab 6 (DIRAC)

Wow! Um die Möglichkeiten dieser Gruppe zu testen werden sechs Audio Files verwendet: eine Bass Linie, ein Drum Loop mit Hall (aus Rhythm Essence von Groovemasters), eine akustische Gitarre mit Hall, Saiteninstrumente, eine gesungene Melodie und eine ganzer Mix (ein Song aus dem Album 'So' von Peter Gabriel).

Kurz gefasst: sie bestehen aus einfachen und komplexen Klangbeispielen. Der Gabriel Mix hat zum Beispiel viele Elemente die ein Problem darstellen könnten (Stimme, Blasinstrumente, der leicht geöffnete HiHat, Transienten, unterschiedlichste Formanten, etc.). Oder der Hall und die Slides auf der akustischen Gitarre. Oder die 'Störgeräusche' im Bass Sample...

Hier sind die Werte mit denen die Länge der Original Files für Time-Stretch berechnet wurden: 75%, 90%, 110%, 133%, 200%. Ab und zu gibt es auch eine extreme Einstellung von 400% welche die Leistungsfähigkeit der Applikation aufzeigen soll auch bei hohen Werten noch brauchbare Ergebnisse zu erzeugen (zum Beispiel um ein komplexes Werk bei langsamen Geschwindigkeiten abhören zu können). Wir werden Time-Stretch nicht unter dem Gesichtspunkt des 'Sound Design' betrachten, da dies nicht das Ziel dieses Vergleichs ist. Man kann aber definitiv sehr interessante Samples aus extremen Werten herausholen.
Beim Pitch-Shifting werden wir halbe Schritten, ganze Schritten (2 halbe Schritte), Quart Schritte (5 halbe Schritte) und Oktaven (12 halbe Schritte) als Werte einstellen. Fangen wir also an...


Software MerkmaleTeil 1

Wir stellen kurz die Merkmale und Einstellungen der Testkandidaten vor, da sie alle ein wenig anders funktionieren. Die Idee dieses Vergleichs ist das bestmögliche Resultat aus der jeweiligen Software zu holen (unter Verwendung der spezifischen Eigenschaften). Da es für diesen ersten Teil bereits über 1'000 Files gibt ist es nicht möglich jedes Resultat im Detail zu besprechen.

LiveLive (die bekannte Software von Ableton) hat bei seiner Einführung einen grossen Eindruck hinterlassen. In der verwendeten Version 7.0.9 erlaubt seine Warp Funktion eine Vorauswahl des Chrarakters der zu bearbeitenden Datei: Beats, Tones, Texture, Re-Pitch, und Complex. Ein Hi-Q Modus besteht ebenfalls und bietet eine höhere Klangqualität bei höherem Leistungsaufwand. Natürlich funktioniert die Funktion in Echtzeit. Wir haben die Methode 'Complex' auf den meisten Files benutzt und bei den Drum Loops die 'Beats' Einstellung. Live verwendet den von z-plane entwickelten Algorithmus (elastic efficient v.1.3).

Logic

Apple Logic Pro – hier in seiner aktuellsten Version (8.0.2). Obwohl es die Stretch Funktion über sein Arrange Fenster anbietet so können die Berechnungen doch nur offline vorgenommen werden (die Software braucht Zeit um  transposition/compression/expansion Werte zu kalkulieren. Man kann dank Time und Pitch Machine im Sample Editor arbeiten. Es stehen mehrere Algorithmen zur Verfügung: Version 5, Any Material, Monophonic, Pads, Rhythmic Material, Beats Only, Complex, und Percussion. Es sollte erwähnt werden, dass man auch Software von Drittanwendern installieren kann wie Serato Pitch'nTime LE und iZotope Radius. Die Pitch-Shift Funktion hat eine harmonische Korrektur welche abhängig von den Samples mehr oder weniger starkt zur Anwendung kommt. Die verwendeten Algorithmen waren Complex, Monophonic und Percussion. Es gibt bezüglich der verwendeten Technologien keine weiteren Details sie wurden aber alle von Apple und Emagic entwickelt.

 

 

BIAS

 

 


6 Peak XT (v.6.0.3) von BIAS– benutzt ebenfalls den z-plane Algorithmus (elastic efficient v.1.3) – aber offline. Das Menü bietet spezielle DSP Fenster  für Pitch Shift und Time Stretch (Change Duration) mit einfachen Funktionen: drei Arten von File Management, Spoken Voice, Music und Music (Percussion) und Anpassungen in Halbton-Schritten und Cents. Ein Phase Vocoder Modus ist ebenfalls vorhanden (dies war eine der ersten Techniken für Time Stretch). Man beachte: Peak bietet die Möglichkeit Zeit und Tonhöhe separat einzustellen indem man die Prozentwerte in einer Kurve einzeichnet. In unserem Vergleich wurden die Music und Music (Percussion) Algorithmen verwendet.

 

 

 

Melodyne

 

 


 

Melodyne Studio (v.3.2.2.2) von Celemony hat seine eigene auf neuralen Netzwerken basierende Technologie. Zuerst wird die Datei in drei Modi analysiert: Melodic, Percussion und Polyphonic. Man kann das File durch Auswahl eines anderen Modus wieder analysieren lassen. Danach lässt sich die Tonhöhe in Echtzeit modifizieren indem man das ganze File oder auch nur einzelne Noten in halben Schritten via Maus, Keyboard, Menü oder Midi bewegt. Für Time Stretch kann man die Autostretch Funktion in der Transport Bar oder die Optionen im Menü aktivieren – die Software kümmert sich um den Rest. Melodyne bietet sehr weit reichende Funktionen um die Wellenformen zu bearbeiten: Tonhöhenbearbeitung, Shape, Volumen, Notenlänge, Legato von einer Note zur anderen und so weiter. Es wurden bei diesem Test keine dieser Funktionen angewendet, da dies nicht das Ziel des Vergleichs war.


Software MerkmaleTeil 2

Pro-ToolsPro Tools LE von Digidesign integriert seit Version 7.4 die Elastic Audio Funktion (hier in Version 7.4.2). Die frühere 'TCE'-Funktion wird durch eine brandneue Time Shift Funktion und ein optionales X-Form Plug-In (hier kommt iZotope's Radius zur Anwendung) ergänzt. Nur eine Box mit Optionen und das importierte Audio File ist bereit für den Einsatz. Man kann zwischen fünf Modi auswählen: Polyphonic, Rhythmic, Monophonic, Varispeed und X-Form (optional und nur offline). Das Time Shift Plug-In bietet die ersten vier und das Range Menü lässt einen den Frequenzanteil genauer definieren (Low, Mid, High, Wide). In Mono Mode gibt es eine 'Formant' Sektion und in den anderen eine 'Transient' Sektion welche Einstellungen für Threshold Detection (Einstellung und Erkennung des Grenzwertes) sowie ein 'Analysis' Fenster (welches durch Decay Rate in der Rhythmic Mode ersetzt wird). Zuletzt kann die Tonhöhe bis zu zwei Oktaven nach oben oder unten transponiert werden. X-Form bietet dieselben Prinzipien mit nur drei Einstellungsmöglichkeiten: Polyphonic, Monophonic und Poly Faster – dies aber mit Algorithmen von iZotope's Radius und demnach in besserer Qualität. Für diesen Test haben wir dieses manchmal eingeschaltet und manchmal nicht.

DSP-Quattro



DSP-Quattro X (v.2.5.2) von i3 Software kann die Tonhöhe und Länge offline via zwei Fenster verändern: Time Stretcher und Frequency Shifter. Das erste bietet eine 'Grain' Einstellung (Impulsive zu Steady), Tempo Ratio und eine komplette Transport Sektion um das Material vorzuhören. Das zweite Fenster beinhaltet dieselben Transport Funktionen und Algorithmen plus eine variable Tonhöhe in Halbtonschritten.

 

 

Sampletank



SampleTank 2.5 XL von IK Multimedia erlaubt es einem Samples, Loops und andere Audio Files zu importieren. Drei Arten der Re-Synthese sind vorhanden – zwei davon werden für diesen Test verwendet. PS/TS für Pitch Shift/Time Stretch um die Länge (von 10% bis 1000%)und Tonhöhe (plus/minus drei Oktaven) mit einem  'Grain' Wert einzustellen (es gibt keine genaue Beschreibung was diese Einstellung genau macht). Stretch verwendet dieselben Einstellungen und ersetzt 'Grain' durch 'Harm Pres' (um das Erhalten der Formanten einzustellen) und 'Hrmncs' (generelle Klangkontrolle für die resynthese Samples).

 

 


Radius




Radius von  iZotope wird als Plug-In installiert (wird in dem Components Ordner von Mac OS X abgespeichert), wird aber über das Time Machine Menü in Logic angesprochen und ist somit offline. Das Plug-In bietet zwei Modi: Mix und Solo. Gewisse Einstellungen können über ein Interface (welches durch 'Applications' ausgeführt wird) definiert werden: Transienten- Erkennung, die Grösse des Analyse-Fensters und die Korrektur-Rate der Formanten (in halben Schritten). Dies kann anstatt aber nicht mit dem Algorithmus von Logic verwendet werden. Radius bietet die grösste Bandbreite aller Anwendungen in diesem Test: Time-Stretch zwischen 125 und 800% und Transponieren von plus/minus drei Oktaven. Anonsten sind die Einstellungen dieselben wie in der Time Machine.


Software MerkmaleTeil 3

Kontakt







Kontakt 3 ist der Sampler von Native Instruments
und verwendet z-plane's elastic Soloists Algorithmus (v.1.0) in den Version 1 und 2. Zu der Version 3 (3.0.2.004) sind keine Details bekannt, aber man kann annehmen, dass sich die Technologie nicht verändert hat. Vier Modi stehen zur Auswahl: Tone Machine (für Pitch-Shifting), Time Machine (für Time-Stretching in Echtzeit), Time Machine 2 (soll besser als Time Machine sein) und Beats Machine (für Loops mit markierten Transienten – perkussivem Material). Die Sync/Slice Funktion kann einen Loop sofort an ein Tempo anpassen indem es die Time Machine 2 oder Beat Machine zur Berechnung verwendet. Die Aufnahme mit dieser Software wurden zum Teil mit und zum Teil ohne das 'Transient Copy' Feature (ein Modus bei dem Transienten erhalten bleiben) gemacht.








Prosoniq




TimeFactory 2 von Prosoniq bietet vier proprietäre Algorithmen: MPEX2, MPEX3, Clear Scale und DIRAC. Für diesen Vergleich werden wir nur die letzten drei benutzen (MPEX3 ist klar besser als MPEX2). Die Software funktioniert nur Offline und benötigt manchmal eine lange Zeit zur Berechnung. Jeder Algorithmus bietet mehrere Qualitätsstufen und/oder Voreinstellungen für bestimmte Instrumente oder Stimmen. Man kann die Tonhöhe und die Formanten unabhängig voneinander verändern und die 'Natural Pitch' Option erlaubt das Kompensieren der Tonhöhenbearbeitung indem man die Formanten automatisch modifiziert.

 

 

 

 

Roni Music




Amazing X oder Amazing Slow Downer von Roni Music geben an, dass bei ihnen Technologien basierend auf IRCAM's Audiosculpt zur Anwendung kommen. Diese Software kann Daten von Harddisks und CDs importieren und besitzt fünf Modi (in diesem Test wurde nur Slow Down Typ IV benutzt). Die Software verfügt auch über einen EQ um gewisse Frequenzen anzuheben oder abzusenken und erkennt eine Vielzahl an unterschiedlichen Formaten. Die Einstellungen reichen von 20% bis 200% bei der Geschwindigkeit und mehr oder weniger eine Oktave. Alles geschieht hier in Echtzeit und man hat die Möglichkeit die Auswahl in einem Loop abspielen zu lassen. Die Software kann via Midi gesteuert werden was bei Standalone Lösungen immer praktisch ist.


Serato






Pitch'n Time Pro, und das günstigere Pitch'n Time LE von Serato werden als Plug-Ins oder innerhalb von Logic (nur LE) und Pro Tools (beide Versionen) im Offline Modus verwendet. Die LE Version besitzt nur einen Algorithmus während die Pro Version einen zwischen drei auswählen lässt (B für Sounds mit starken Transienten, C für Stimme, A für alles andere). Pitch'n Time Pro besitzt zudem mehr Parameter für ein tieferes Editieren (man kann grafisch bearbeiten – sehr nützlich!) - inklusive Hüllkurven und Morphing Funktionen. Eine weitere wertvolle Funktion: Capture. Damit passt die Software die Länge der Dateien genau an eine bereits gespeicherte an.

 

 

Univers sons

 

 

 

 

 

 

Und um die Software Liste für diesen ersten Teil zu komplettieren noch die UVIWorkstation von Univers Sons. Diese neue Version der UVIEngine bietet Time-Stretch und Pitch-Shift. Die Software definiert die Geschwindigkeit (ob man sie kennt oder nicht). Beim Tempo ist der Sync automatisch zugewiesen und kann im BPM Fenster eingestellt werden. Bei Pitch-Shift muss man es nur auf dem virtuellen Keyboard anspielen.

Hören wir uns also mal ein paar Beispiele an...


Bass: Time-Stretch

Time Stretch Bass

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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DSP Quattro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
SampleTank TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II MPEX3
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Amazing X
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pitcn ‘n Time LE
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time  Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
UVIWorkstation
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----

 

Wir fangen mit dem maximalen 'Stretching' für diesen Vergleich an: 75% der ursprünglichen Länge – oder ein Drittel schneller. Es gibt bei gewissen Anwendungen unschöne Artefakte (SampleTank PS/TS, UVIWorkstation, Pro Tools TS, DSP Quattro), ein Verlust von Frequenzen (Peak und Live – was logisch scheint da diese dieselben Algorithmen verwenden), eine komische Behandlung von tiefen Tönen (X-Form, Kontakt), eine Verringerung von Transienten (Clear Scale, Time Pitch'n LE) und manchmal eine Kombination von Fehlern...es muss erwähnt werden, dass bei Clear Scale ein merkwürdiges Geräusch auf der Wellenform erzeugt wurde das ähnlich aber nicht ganz gleich einer Umkehrung der Phase tönte. Dies sollte bei den Files in Stereo nochmals genauer angeschaut werden.
Bei 90% der ursprünglichen Länge (entspricht einer Änderung von 100 auf 111.1 BPM) sind die Dinge weniger auffällig, aber immer noch vorhanden (wenn auch vermindert) – und zwar mit denselben Problemen für jedes Programm.
Fangen wir jetzt an das Tempo zu senken – zuerst 110% (von 100 zu 90.9BPM). Es gibt dort immer noch Unterschiede (zum Glück!) und zwar dieselben wir vorher – soll heissen, dass dieselben Programme die gleichen Defekte aufwiesen. Manche zeigten klar auf, dass sie in einem professionellen Umfeld nichts taugen würden (DSP Quattro, UVI, Kontakt, Pro Tools TS, SampleTank PS/TS ...).
Bei 133% (von 100 zu 75.1 BPM) werden die Dinge so richtig kompliziert. Alle Anwendungen mit Artefakten sind natürlich eliminiert. Wenn wir aber zu diesen noch diejenigen hinzufügen welche die Transienten abgesenkt hatten, dann bleiben da nur noch Amazing X, Logic Monophonic, Melodyne, TimeFactory 2 DIRAC, und Radius.
Der Test bei 200% korrespondiert nicht wirklich mit einem 'echten' Einsatz in der Audio Welt – eher im kreativen Prozess für Sound Designer. Dennoch kann man schön sehen, dass gewisse Programme wesentlich besser abschnitten als andere und wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt, dann könnte man ein paar der Beispiele sogar noch anwenden. Man wird schon hören welche...
Die Files bei 400% sind natürlich auch nur wieder zum Zweck der Demonstration berechnet worden (könnte aber dennoch nützlich sein um ein Coltrain Solo bei 210 BPM oder ein Heavy Metal Solo zu notieren). Es wurden nicht alle Resultate aufgelistet – nur diejenigen die auch noch ansprechend hörbar waren...


Schlagzeug: Time-Stretch


Time Stretch Schlagzeug

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
DSP Quattro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
SampleTank TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II MPEX3
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Amazing X
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pitcn ‘n Time LE
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Pitcn ‘n Time  Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
UVIWorkstation
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----

 

Die meisten Files wurden mit den speziellen Algorithmen für Schlagzeuge berechnet (ausser bei denen wo keine existieren). Bei 75% schneiden Live, DSP Quattro und SampleTank die Transienten ab, Peak schwächt sie, Kontakt liefert ein zerhacktes Bild während diejenigen welche die Transienten beibehalten das Signal schwächer darstellen. Wir wundern uns ob hier so eine Art Kompensation benutzt wurde: Übertriebene Anhebung der Transienten oder tieferes Volumen?
Bei 90% zeigt Melodyne ein leichtes Hüllkurven-Problem bei der Bass Drum – wie auch Pitch'n Time Pro. Logic hat einen Verlust über 16kHz – wie Sample Tank (wobei hier auch die Transienten abgeschnitten werden). Kontakt zerhackt den Groove, ein paar Hüllkurven sind auf UVI gekürzt und Transienten verringert auf Ableton, Peak, TimeFactory2 MPEX3 und DSP Quattro.

Weiter zu 110%: SampleTank PS/TS und Stretch und Live schneiden das File und die Transienten ganz leicht auseinander. TimeFactory 2, MPEX3, Clear Scale, Pitch'n Time Pro und LE haben ein Problem mit der Snare Drum (sehr schnelles Filtern auf dieser Frequenz – das bekannte Phasenproblem und ein damit verbundenes Abnehmen der Transienten). Komischerweise tönt Kontakt besser mit der Time Machine als mit der Beat Machine (beide Versionen sind in demselben File zu hören). TimeFactory 2 DIRAC fügt höhen hinzu.

Bei 133% sind die bereits erwähnten Problem noch schlimmer und Pro Tools TS reiht sich zu der Liste der Programme die Transienten abschneiden. Bei 200% wird alles übel...es gibt sogar ein gewisses Slapback. Es muss jedoch gesagt werden, dass Melodyne und Amazing X ziemlich überraschend sind was die Kontinuität des Sounds betrifft. Dies wird bei 400% nur bestätigt.


Peter Gabriel: Time-Stretch

Time Stretch Peter Gabriel

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
-----
Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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DSP Quattro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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SampleTank TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II MPEX3
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
----
Amazing X
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pitcn ‘n Time LE
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time  Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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UVIWorkstation
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Hier kommt also ein grosser Mix: 'Sledgehammer' von Peter Gabriel. So ziemlich alles bei diesem Mix macht den Anwendungen das Leben schwer. Deshalb treten bei 75% in  SampleTank PS/TS, DSP Quattro, Peak, und Live Probleme mit den Transienten und der Phaselage auf, Pitch'n Time LE und Pro, sowie Time Factory MPEX3 verringern die Transienten, Pro Tools TS und UVIWorkstation zerhacken das File. In Logic treten in den Tiefen ein paar seriöse granulare Störgeräusche auf. Die Resultate von Kontakt sind völlig durcheinander - die Tiefen wurden gar nicht gut berechnet. Dasselbe gilt für SampleTank Stretch welches einen polyphonen Peter Gabriel erklingen lässt...
Bei 90% hört man die gleichen Effekte. Zusätzlich entstanden bei SampleTank PS/TS noch Timing Probleme während Logic, DSP Quattro und UVIWorkstation mit Kontakt in seiner verfehlten Interpretation der Bässe aufschliessen (jedoch in unterschiedlicher Tiefe). SampleTank Stretch gibt immer noch experimentelle Musik aus...
Bei der Verlangsamung auf 110% fuhren die meisten Anwendungen ziemlich gut. Ausnahmen bildeten hier SampleTank Stretch (bleibt bei seinen zufälligen Basslininen) und Kontakt, SampleTank PS/TS, UVIWorkstation, DSP Quattro, Logic Complex, Pro Tools TS wo man mehr oder weniger gut granulare Artefakte in den Tiefen höhren kann.
Bei 133% bestehen wirklich nur noch ein paar den Test: defekte Transienten, Phasenprobleme, Granulation in den Bässen, Echos von Transienten, etc... Dennoch schlagen sich ein paar durch... bei 200% belassen nur noch Radius und Amazing X die Stimme fast intakt – der Rest leidet von diesen extremen Einstellungen. Bei 400% (wie gesagt nur als Beispiel): unterschiedliche Prinzipien, unterschiedliche Algorithmen, unterschiedliche Resultate.


Gitarre: Time-Stretch

Time Stretch Gitarre

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pro Tools TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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DSP Quattro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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SampleTank TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II DIRAC
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TimeFactory II MPEX3
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Ecouter le sample
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Amazing X
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
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Ecouter le sample
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UVIWorkstation
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Mit viel Hall, ausgehaltenen Akkorden, Resonanz, Slides und Transienten ausgestattet ist dieses Beispiel nicht einfach. Und man kann dies bereits bei 75% hören: Kontakt kann es nicht alles bewerkstelligen, TimeFactory 2 Clear Scale und SampleTank Stretch haben Probleme mit den Bässen, DSP Quattro berechnet ein Tremolo während SampleTank PS/TS ein Expression Pedal hinzufügt (keine Transienten). Melodyne hat ein Phasenproblem – dasselbe gilt für Peak welches die Transienten absenkt. Diese sind auch in Pitch'n Time und Live beschädigt. Und bei Logic, Pro Tools TS and X-Form, TimeFactory 2 MPEX3, und UVIWorkstation wird der gesamte Klang verschmiert...

Bei 90% ist dies immer noch dasselbe – mit Ausnahme von Pitch'n Time welches bei den Transienten einiges besser tönte. Bei 110% ändern sich die Dinge: Melodyne verändert ein oder zwei Attacks, Peak und Live schlucken immer noch die Transienten, SampleTank Stretch, PS/TS und DSP Quattro 'zittern', Kontakt, Pro Tools TS und X-Form, TimeFactory 2 Clear Scale, und UVIWorkstation 'flattern' mal mehr mal weniger. Wenn wir das ganze noch langsamer machen (133%) sind da nicht mehr viele Mitstreiter übrig: Amazing X, Pitch'n Time Pro, TimeFactory 2 DIRAC, und Radius haben Ihre Grenzen erreicht ...
Bei 200% kann man wertschätzen zu hören wieviel Aufwand die Programme betreiben nur um das Klangmaterial ohne Unterbrüche abspielen zu können. Doch bei den meisten ist die vor allem bei den Transienten zu hören. Die anderen unterstreichen nur die Defekte welche sie bereits aufwiesen.


Saiteninstrumente: Time-Stretch

Time Stretch Saiteninstrumente

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Logic Pro
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Peak
Ecouter le sample
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Melodyne
Ecouter le sample
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Pro Tools TS
Ecouter le sample
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Pro Tools XForm
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Ecouter le sample
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DSP Quattro
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SampleTank TS
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SampleTank Stretch
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Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II MPEX3
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Amazing X
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time LE
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time  Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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UVIWorkstation
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ein weiteres schwieriges Beispiel: Ausklingende Saiten mit melodischen Bewegungen und einem starken Stereobild (ausgehalten auf der einen Seite und melodische Bewegungen auf der anderen). Keine starken Attacks aber eine nötige Präzision in Harmonie und die Möglichkeit ausgehaltene Noten von melodischen Mustern zu unterscheiden.
Bei 75% sind die meisten Ergebnisse gut. Ausnahmen bilden hier Kontakt und SampleTank Stretch welche offensichtlich tiefe Frequenzen und ausgehaltene Noten nicht ertragen können. Logic und TimeFactory MPEX3 sind bei den Bässen ein wenig zögerlich, TimeFactory 2 Clear Scale, SampleTank PS/TS, Pro Tools TS, DSP Quattro und UVIWorkstation zerhacken den Klang und Melodyne hebt die Streicher ein wenig zu sehr an – speziell wenn das E gespielt wird.
Bei 90% hat Pro Tools X-From ein Problem mit den tiefen ausgehaltenen Noten, Melodyne zerschneided das melodische Motiv, Radius hat ein Phasenproblem, SampleTank Stretch und Kontakt sind völlig draussen und SampleTank PS/TS, TimeFactory 2 Clear Scale, Pro Tools TS, Logic, DSP Quattro und UVIWorkstation zerhacken das File auf noch offensichtlichere Art und Weise.
Verlangsamung auf 110%. Resultat: Dasselbe wie vorher mit der Ausnahme von TimeFactory2 MPEX3 welches Radius mit seinen Phasenproblemen beigetreten ist. Bei 133% ist dies noch mehr offensichtlich. Nur TimeFactory 2 DIRAC und Amazing X bieten ein wirklich brauchbares Resultat. Bei 200% packen wir ein und gehen nach Hause...


Stimme: Time-Stretch

Time Stretch Stimme

75%

90%
110%
133%
200%
400%
Live
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Melodyne
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pro Tools TS
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Pro Tools XForm
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DSP Quattro
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SampleTank TS
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SampleTank Stretch
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Radius
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Kontakt
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TimeFactory II ClearScale
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TimeFactory II DIRAC
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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UVIWorkstation
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Um die Time-Stretch Sektion abzuschliessen (zumindest für den ersten Teil) haben wir nun eine Solo Stimme mit einer klassischen Indischen Melodie. Sehr gut definiert und Mono sollte dies nicht ein allzu grosses Problem für die Anwendungen darstellen – auch wenn es einen leicht verschleierten Klang hat und Atemgeräusche zu hören sind. Schauen wir uns mal an was bei 75% passiert: Probleme bei der Phasenbearbeitung (wegen der schlechten Anpassung der Phase auf jedem Teil oder Crossfades die Verbesserung benötigen würden) traten bei DSP Quattro und Live auf. Logic hat Probleme mit der Hüllkurve und es gibt Probleme bei den Attacks in Melodyne, Pro Tools TS und X-Form, SampleTank Stretch, beide Pitch'n Time Algorithmen, der UVIWorkstation und TimeFactory 2 Clear Scale.
Werden diese Probleme bei 90% besser? Ja – die Defekte sind weniger offensichtlich aber etwas neues geschieht: es gibt eine merkwürdige rhythmische Anordnung mit SampleTank PS/TS.
Und bei 110%? Die Phasenprobleme bei SP Quattro, Logic, Pitch'n Time LE, Live, und Clear TimeFactory 2 Scale sind immer noch vorhanden. Ein paar Hüllkurven werden bei SampleTank Stretch, Pro Tools X-Form and TS, TimeFactory 2 MPEX3, und UVI Workstation ein wenig abrupt abgeschnitten. Amazing X betont die Atemgeräusche zu stark. SampleTank PS/TS gibt der Melodie mit seinen rhythmischen Fehlern und Echo auf den Transienten fast das Gefühl einer Triole.
Bei 133% treten bei Radius, UVIWorkstation, Live, und Logic Artefakte in den Phasen auf, Störgeräusche bei TimeFactory 2 MPEX3 und SampleTank Stretch und ein paar Probleme mit den Hüllkurven mit Melodyne, Kontakt und Peak. Amazing X und Pitch'n Time heben die Atemgeräusche immer noch zu stark an während Pro Tools TS die Melodie zerhackt. Schliesslich gibt es bei DSP Quattro und SampleTank PS/TS ein Echo auf den Transienten und ein Problem mit den Formanten bei Pro Tools X-Form.
Die vorletzte Einstellung (200%) provoziert wenigstens eine der wiederholt erwähnten Probleme: Phasenlage, Echos auf Transienten, zerhackter Sound, Störgeräusche, abruptes Abschneiden der Hüllkurven, Formanten, Atemgeräusche... Bei 400% hat sogar die leistungsfähigste Software keine Chance mehr. Peak zeigt den Echo Effekt, Granulation und Phasenverschiebungen besonders stark auf.
Nun – immer noch da? Fahren wir nun mit Pitch-Shift weiter...


Bass: Pitch-Shift

Pitch Shift Bass

-12
demi-tons

-5
demi-tons
-2
demi-tons
+2
demi-tons
+5
demi-tons
+12
demi-tons
Live
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Logic Pro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Peak
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools TS
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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DSP Quattro
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
SampleTank TS
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Radius
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
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TimeFactory II DIRAC
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
Ecouter le sample
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
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UVIWorkstation
Ecouter le sample
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Ecouter le sample

 

Starten wir gross: Eine Oktave tiefer. Zwei unterschiedliche Ansichtsweisen, zwei unterschiedliche Klangcharakter (die Resultate sind in jeder Kategorie ziemlich ähnlich): mit Erhaltung der Formanten (Celemony, TimeFactory, Radius, Pro Tools, etc..) und ohne UVIWorkstation, Peak, Pitch'n Time, etc.).
Ziemlich schwierig zu wählen da die Resultate auf beiden Seiten praktisch unbrauchbar sind. Dennoch sind gewisse effektiver als andere – oder zumindest ehre zu respektieren. Zu erwähnen sind die Reproduktion der Slides und das insgesamt weichere Klangbild von Amazing X, das Vibrato von Logic und die Änderung der Phrase zu einem fast ternären Feeling durch DSP Quattro.
Es ist auch nicht erstaunlich, dass ein Transponieren um eine Oktave höher auch ziemlich schwierig ist. Pro Tools X-Form hat damit offensichtlich seine Schwierigkeiten bei den ersten paar Noten (dasselbe wie beim Time-Stretch), DSP Quattor wiederholt Transienten und TimeFactory 2 Clear Scale schnitt das File ab. Aber TimeFactory 2 DIRAC, Logic, und Radius boten interessante Resultate.

Fünfeinhalb Stufen runter zu transponieren ist der Wert welcher von den Entwicklern noch empfohlen wird. Wer Bässe mag die sehr (sehr!) metallisch klingen könnten sich für die Versionen von TimeFactory 2 MPEX3, Radius und Pro Tools X-Form interessieren. Logic ist eher roh, DSP Quattro, Pro Tools TS und UVIWorkstation sind Tremolo-freudig und Peak und Live haben die meisten Transienten im Prozess verloren. Es ist eine Sache des Geschmacks aber Melodyne, SampleTank Stretch, beide Pitch'n Time Algorithmen (mit abnehmenden Transienten) und Amazing X bieten Möglichkeiten für 5 und 6 Saiten Bassnoten die noch interessant sein könnten.
Geht man fünfeinhalb Stufen aufwärts dann sind Amazing X und Logic interessant – aber auch Melodyne, Pitch'n Time (weniger Transienten) und Radius. ProTools TS und TimeFactory 2 MPEX3 haben zu viele Störgeräusche – genau wie Kontakt, SampleTank Stretch and PS/TS, UVIWorkstation, und DSP Quattro. TimeFactory 2 Clear Scale und DIRAC waren überladen, Peak und Live liessen Transienten vermissen und X-Form hatte immer noch dasselbe Prolbem mit den tiefen Noten.
Eine ganze Stufe rauf oder runter sollte einfacher sein. Und in der Tat haben beide boten fast alle Anwendungen bei einem ganzen Ton runter brauchbare Resultate – da ist es mehr eine Sache des Geschmacks. Dennoch schneiden Peak und Live immer noch Transienten ab, TimeFactory 2 Clear Scale überlädt immer noch,  UVIWorkstation und DSP Quattro 'zittern', ProTools X-Form hat immer noch Mühe mit denselben beiden tiefen Noten und TimeFactory 2 MPEX3 enthält eine metallene Note die einfach zu präsent tönt. Die beiden Pitch'n Time Algorithmen gehen auch nicht sanft mit den Transienten um. Eine ganze Stufe rauf: Die Kommentare sind dieselben ausser das TimeFactory MPEX3 besser reagiert und SampleTank PS/TS der Zitterpartie beigetreten ist.


Peter Gabriel: Pitch-Shift

Pitch Shift Peter Gabriel

-12
demi-tons

-5
demi-tons
-2
demi-tons
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demi-tons
+5
demi-tons
+12
demi-tons
Live
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Logic Pro
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Peak
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Melodyne
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Pro Tools TS
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Pro Tools XForm
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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DSP Quattro
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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SampleTank TS
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SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Radius
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Kontakt
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II ClearScale
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
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UVIWorkstation
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Ecouter le sample

 

Bei diesem Beispiel funktioniert es entweder oder nicht. Da dies ein kompletter Mix ist wird die Erhaltung der Transienten definitiv eine wichtige Rolle spielen. In der täglichen Anwendung wird man so ein File eher selten auf diese Weise verarbeiten wollen – aber wer weiss? Vielleicht möchte man, dass ein Sänger plötzlich über ein altes Arrangement einen Halbton tiefer singt, oder man bedauert eine Komposition in einer bestimmten Tonart geschrieben zu haben...
Als erstes sollte erwähnt werden, dass SampleTank Stretch sofort gescheitert ist ein brauchbares Resultat zu erzeugen – dies auch wenn man die Datei nur einen Halbton nach unten transponieren wollte. Dies ist eindeutig auf eine falsche Analyse zurückzuführen. Bei einer Oktave sind wie erwartet alle unbrauchbar. Aber es zeigt ganz gut auf wie sich die unterschiedlichen Programme verhalten. Bei einer Oktave tiefer sollte man auf die fehlenden Transienten bei SampleTank PS/TS achten, die leiser werdenden Transienten in Pitch'n Time, der veränderte Rhythmus bei DSP Quattro und das Erscheinen von 'Geisterstimmen' bei Anwendungen  mit Formanten Korrektur (Melodyne, alle drei TimeFactory 2 Algorithmen, Radius...).
Ein Oktave rauf: die gleichen Kommentare wegen den 'Geisterstimmen', die falsche Interpretation der Bass Linie bei Pro Tools TS und das Echo von Transienten in DSP Quattro, SampleTank PS/TS, Live und Kontakt.
Geht man fünfeinhalb Stufen runter sind die Resultate unbrauchbar, auch wenn die Stimme von Gabriel manchmal durchaus sehr genau reproduziert wird. Es gibt immer noch 'Geisterstimmen', DSP Quattro und SampleTank PS/TS haben Rhythmusprobleme und verlieren die Transienten und Peak, Pro Tools TS, UVIWorkstation, und Live haben ein Problem mit der Bass Linie. Geht man fünfeinhalb Stufen rauf zerschneiden DSP Quattro, Live, und UVIWorkstation das File, SampleTank PS/TS und Kontakt haben immer noch das Problem mit dem Bass.
Bei einem ganzen Schritt rauf oder runter was kann man noch sagen? Auf jeden Fall ist DSP Quattro zerhackt, Logic, Peak, Pro Tools TS und UVIWorkstation haben ein Problem mit dem Bass und SampleTank PS/TS nehmen sich rhythmische Freiheiten und gleichzeitig auch die Transienten weg.


Gitarre : Pitch-Shift

Pitch Shift Gitarre

-12
demi-tons

-5
demi-tons
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demi-tons
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demi-tons
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demi-tons
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demi-tons
Live
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Logic Pro
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Peak
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Melodyne
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Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Pro Tools TS
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Pro Tools XForm
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
DSP Quattro
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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SampleTank TS
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Ecouter le sample
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SampleTank Stretch
Ecouter le sample
Radius
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Kontakt
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
TimeFactory II ClearScale
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
TimeFactory II DIRAC
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
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Pitcn ‘n Time LE
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UVIWorkstation
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Hier gibt es ebenfalls ein paar Stolpersteine: Akkorde, Ausklingen, Hall. Und genau darüber ist auch SampleTank Stretch gefallen (was seine Abwesenheit erklärt). Eine Oktave runter transponiert: ProTools produzierte ein paar Artefakte, Pro Tools X-From, Live, Amazing X und Pitch'n Time verlieren Transienten und Kontakt hat gar keine mehr übrig. Peak, Radius, UVIWorkstation, und Logic zittern ein wenig vor sich hin, Timefactory 2 MPEX3 hat ein grosses Phasenproblem und DSP Quattro und SampleTank PS/TS haben einen Tremolo Effekt. Andererseits produzieren Melodyne und TimeFactory2 DIRAC Resultate die irgendwo zwischen Koto, Maultrommel und Mexikanischem 'Guitarron' liegen gar nicht uninteressant sind.
Geht man eine Oktave rauf dann bieten nur Radius und vielleicht noch Peak Resultate die auch nur annähernd einem Banjo oder einer Mandoline gleichen und noch irgendwie brauchbar sind. Bei den anderen gibt es Probleme mit Artefakten (Amazing X, Kontakt, Logic, Pro Tools TS), Tremolo (DSP Quattro, SampleTank PS/TS), Transienten (Pitch'n Time und Live), Phasen (Melodyne, alle drei TimeFactory 2 Algorithmen) und einfach solche die vollkommen verloren waren (UVIWorkstation, Pro Tools X-Form).
Fünfeinhalb Stufen runter: Melodyne, Pitch'n Time Pro, und Amazing X erzeugen ein brauchbares Resultat – die anderen haben alle Fehler und man hört mehr oder weniger deutlich ein durch verlagerte Phasen verursachtes Zittern.
Fünfeinhalb Stufen rauf: Diesmal können Logic, Amazing X und vielleicht Radius es gerade noch schaffen. Alle anderen Anwendungen hatten mindestens einen der charakteristischen Fehler.
Man könnte denken dies sei besser bei nur einer ganzen Stufe. Tatsächlich ist dies aber nicht so. Geht man einen Schritt runter dann erzeugen nur ProTools X-Form, TimeFactory2 MPEX3, beide Pitch'n Times und Amazing X brauchbare Resultate. Transponiert man einen Schritt rauf können nur Pitch'n Time, Live, Amazing X und Radius etwas Brauchbares vorweisen.


Saiteninstrumente: Pitch-Shift

Pitch Shift Saiteninstrumente

-12
demi-tons

-5
demi-tons
-2
demi-tons
+2
demi-tons
+5
demi-tons
+12
demi-tons
Live
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Ecouter le sample
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Ecouter le sample
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Logic Pro
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Peak
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Melodyne
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Pro Tools TS
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Pro Tools XForm
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DSP Quattro
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SampleTank TS
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SampleTank Stretch
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Radius
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Kontakt
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TimeFactory II ClearScale
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Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
Ecouter le sample
TimeFactory II DIRAC
Ecouter le sample
Ecouter le sample
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
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UVIWorkstation
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Eine weiteres schwieriges File: Flächen, ausgehaltene Noten auf einer Seite und Melodien auf der anderen. Können die das? SampleTank Stretch jedenfalls nicht...
Eine Oktave runter: nur Amazing X und Pro Tools X-Form generieren brauchbare Resultate. Dies mit einem Klang der gefällt – wenn nicht schon realistisch anmutet. Die anderen haben einen der üblichen charakteristischen Defekte: Tremolo, Artefakte, zerhackter Sound, Phasen, etc... Man sollte erwähnen, dass alle Anwendungen die eine Kompensation für die Formanten mitberechnen einen sehr unangenehmen Klang haben. Welten entfernt davon wie man sich Saiteninstrumente eigentlich vorstellt. Eine Oktave höher...nun...vergesst es!
Und was passiert bei fünfeinhalb Schritten? Transponiert man nach unten erhält man von Melodyne, Logic, Pro Tools X-Form, und beiden Pitch'n Time Algorithmen brauchbare Resultate. Gewisse Anwendungen mit berechneten Formanten erzeugen immer noch unangenehme Geräusche. Dazu kommt noch Tremolo, schlechte Berechnung von tiefen Tönen und Phasenprobleme.
Transponiert man rauf ist es schwierig etwas brauchbares zu finden. Es ist nicht so dass alle Resultate gleich tönen – doch keines tönt wirklich schön. Sie sind alle sehr giftig und haben allesamt Probleme mit den Phasen.
Wird dies denn bei einem ganzen Schritt besser? Nun, wenn wir nach unten wie nach oben transponieren und dabei DSP Quattro, UVIWorkstation, TimeFactory 2 Clear Scale, Logic (up), Pro Tools TS, SampleTank PS/TS, Kontakt und Melodyne (welches die Melodie komisch zerstückelt) auslassen, dann gibt es ein paar brauchbare Klänge. Es gibt definitiv Sample CDs mit schlechteren Sounds als die 'schlechtesten' Beispiele in diesem Vergleich).


Stimme: Pitch-Shift

Pitch Shift Stimme

-12
demi-tons

-5
demi-tons
-2
demi-tons
+2
demi-tons
+5
demi-tons
+12
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Live
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Logic Pro
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Peak
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Melodyne
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Pro Tools TS
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Pro Tools XForm
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DSP Quattro
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SampleTank TS
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SampleTank Stretch
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Radius
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Kontakt
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TimeFactory II ClearScale
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TimeFactory II DIRAC
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TimeFactory II MPEX3
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Amazing X
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Pitcn ‘n Time LE
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Pitcn ‘n Time  Pro
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UVIWorkstation
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Wir hören mit einer Gesangslinie auf. Ein Oktave runter: Einerseits sind da die Programme ohne behandelte Formanten. Die Resultate sind sich dort sehr ähnlich – mit der Ausnahme von DSP Quattro und SampleTank PS/TS welche rhythmische Probleme haben – zudem stimmt da etwas mit den Crossfades nicht. Andererseits sind da eben die Programme mit der Korrektur von Formanten. Die Resulatet sind ebenfalls...wie soll ich sagen...eigen? Eine Oktave rauf gibt jedenfalls bei beiden Varianten genau dasselbe Resultat. Man muss jedoch einsehen, dass eine solche Veränderung eigentlich zu gross ist um ein brauchbares Resultat zu erzeugen – ausser man möchte Spezial-Effekte erzeugen.
Gehen wir weiter und transponieren fünfeinhalb Schritte runter: mit der Ausnahme von DSP Quattor und UVIWorkstation erzeugten die Programme die erwarteten Resultate: eine deformierte Stimme ohne Korrektur der Formanten. Doch SampleTank Stretch (endlich...) und Melodyne erzeugten ziemlich gute Resultate. Die anderen Anwendungen erzeugten auch nach kräftigem Drehen an den Reglern keine besseren Resultate.
Fünfeinhalb Stufen rauf zeigt sich Radius von einer guten Seite. Melodyne ist auch ganz gut, hat aber Probleme mit den Hüllkurven – SampleTank Stretch kann aber nicht mehr überzeugen. Der Rest ist unbrauchbar.
Wir beenden (endlich...) diesen ersten Vergleich indem wir eine ganze Stufe rauf und runter transponieren. Eine Stufe runter: Mit der Ausnahme von DSP Quattro und SampleTank PS/TS sowie SampleTank Stretch und Pro Tools X-From (welche Probleme mit den Hüllkurven haben) haben wir die Wahl zwischen der Stimme einer jungen Frau oder eines jungen Mannes. Einen Schritt rauf und wir erhalten dasselbe Ergebnis, aber es sind weniger Ergebnisse wirklich brauchbar. Wer kann sie wohl finden?


Fazit (für den Moment)

Bei dieser ersten Runde mit seinen schwierigen Klangbeispielen sollten wir einen wichtigen Punkt nicht vergessen: Es ist äusserst selten, dass man so viel Audio Files gleichzeitig bearbeitet (komplette Produktionen, Audio mit Effekten) – aber es kann vorkommen. Ein einfaches Beispiel: Man erhält ein Projekt um NTSC auf PAL zu konvertieren und die Tonspur mit Effekten zu versehen. Man hört oft bei internationalen Versionen von Filmen und Fernsehserien die Phasenprobleme die durch eine mangelhafte Konvertierung auftreten können. Und dann könnte man denken, dass diese Anwendungen (welche noch so viel mehr zu bieten haben) genau für eine solche Aufgabe geeignet wären – obwohl man in diesem Test Beispiele hört, die etwas anderes erzählen könnten.
Welchen Schluss können wir also ziehen? Die offensichtlichen zuerst: Weder DSP Quattro noch UVIWorkstation können vorgeben für professionelle Anwendungen brauchbar zu sein. Für zweiteres ist dies verständlich da es sich ja mehr um ein virtuelles Instrument handelt. Weniger Verständnis habe ich da für den Italienischen Hersteller der sonst exzellente Produkte auf dem Markt hat. SampleTank kann sich ebenfalls keine Krone aufsetzen – auch wenn Stretch effektiver auf kürzeren Samples in einer normalen Umgebung ist. Es ist ebenfalls ein Instrument – genau wie Kontakt (dessen Time Machine 2 Algorithmus meiner Meinung nach weniger effektiv als der ursprüngliche Time Machine Algorithmus ist)...
Während beide Serato Programme als Referenzen gelten war ich doch ein wenig überrascht davon wie die Anwendungen mit Transienten umgingen. Sie arbeiten sehr schön in Time-Stretch und Pitch-Shift, aber mit zu viel Effekt auf den Transienten wenn man es mit anderen Programmen vergleicht. Ihre Stärke liegt aber in der einfachen Anwendung, Integration in Pro Tools und speziell der Möglichkeit der grafischen Bearbeitung.
Logic, Peak, und Pro Tools mit TS sind zu zufällig um alleine benutzt zu werden. Glücklicherweise kann man der Digidesign Software X-Form hinzufügen (welches gut funktioniert) und Logic verträgt sich am besten mit Radius. Peak andererseits muss sich mit seinen Algorithmen abfinden – ausser man verwendet Plug-Ins. Ich kann mich jedoch an die Resultate von Peak 2.69 unter OS9 erinnern und mass sagen, dass sie grosse Fortschritte gemacht haben.
Live erfüllt seine Rolle perfekt: Ein Tracker für...Live Anwendungen. Aber der angewendete Algorithmus zeigt schnell seine Limitierungen im Studio wenn man ihn für Time-Stretch und Pitch-Shift einsetzt.
Die effizientesten aus dieser Gruppe sind meiner Meinung nach (und in keiner speziellen Reihenfolge): Melodyne (dessen ReWire Version sehr praktisch ist), Radius, TimeFactory 2 (exzellenter Time-Stretch...aber lange Berechnungszeiten), X-Form, Pitch'n Time Pro (trotz dem starken Effekt auf den Transienten) und der erstaunliche Amazing X Software (sehr effektiver Time-Stretch und vor allem mit €43 extrem günstig!). Doch all die Klangbeispiele (über 1100!) sind vorhanden, damit Ihr Euch eine eigene Meinung machen könnt.
Vergesst nicht den zweiten Teil dieses Vergleichs für PC.
Fortsetzung folgt...
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