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Harmony Grundlagen - Teil 10

Harmonischer Rhythmus

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Heute besprechen wir mit dem Rhythmus einen der wichtigsten musikalischen Aspekte.

Es kann überraschen dieses Konzept in einer Serie zu finden die sich eigentlich mit Harmonielehre auseinandersetzt. Würde es Euch überraschen wenn ich sage, dass in der Musik so ziemlich alles mit einander verwoben ist und nicht einfach so in Isolation beurteilt werden kann? Wie im letzten Teil besprochen erzeugt jede Kadenz einen anderen Effekt. Damit diese funktioniert müssen die jeweiligen Akkorde in einer bestimmten Art und Weise sortiert sein. Was ist also Rhythmus anderes als das zeitliche Arrangement eines Songs?

Unterteilungen

Erinnern wir uns daran, dass die Zeit in der Musik in Beats unterteilt wird. Ein Beat ist eine Unterteilung die sich regelmässig bei gleichbleibendem Tempo wiederholt. Es geschieht schnell dass man Tempo mit Rhythmus verwechselt, auch wenn es sich natürlich nicht um dasselbe handelt: Ein einziger Song kann ein fixes Tempo mit unterschiedlichen Rhythmen haben.

Schauen wir uns dazu mal folgende Grafik an:

All Audiofanzine Categories : Duration table

Ihr fragt Euch jetzt vielleicht was genau dieser “Code“ denn bedeuten soll. Zuerst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass die Beats in Takte (oder “Bars“) unterteilt wurden, welche durch zwei vertikale Lininen in der Musiknotation repräsentiert werden. Die Unterteilungen sind normalerweise 2, 3 oder 4er Takte, doch es gibt da viele mehr.

Es gibt zwei grundlegende rhythmische Formen: Binär und Ternär. Im ersten Fall ist die Unterteilung eine Viertelnote, im zweiten Fall ein punktierte Viertelnote. Einfach gesagt kommt die ternäre Form eher in gleichmässig fliessender Musik wie Waltzer oder dem Swing von Jazz zum Einsatz, während die binäre Form vor allem für Rock und andere populäre Musik verwendet wird.

Ein Motiv in drei Takten wird zum Beispiel so notiert:

All Audiofanzine Categories : Three beats

Die “4“ repräsentiert eine Viertelnote (ein Viertel einer Gruppe aus vier Noten) und “3“ beschreibt die Anzahl Quarternoten innerhalb eines Taktes.

Die Viertelnote wird gerne verwendet um die binäre Form anzugeben. Und da die punktierte Viertelnote keine eigene Codierung verwendet basiert sie ebenfalls auf der Viertelnote mit drei Viertelnoten pro Beat. Im folgenden Beispiel sehen wir zwei Takte. Einer mit sechs Viertelnoten und einer mit zwei punktierten Viertelnoten. In beiden Fällen haben wir ternäre Formen.

All Audiofanzine Categories : Ternary

Betonte und unbetonte Beats

Bevor ich erkläre was all dies mit der Harmonielehre zu tun hat, sollte man verstehen was betont und was unbetont bedeutet. Einfach gesagt wird ein betonter Beat hervorgehoben und sollte immer mit “stabilen“ Akkorden gepaart werden. Im Gegensatz dazu können auf unbetonten Beat auch unstabile Akkorde landen - nachfolgend ein kleines Beispiel dazu:

All Audiofanzine Categories : Stressed Unstressed Beats

 

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