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6 Wege um ein besserer Live Gittarist zu werden

Live Performance Tipps für Gitarristen
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Als Gitarrist hat man in einer Live Situation eine Menge mögliche Rollen zu spielen. Es kann sein, dass Ihr ganz einfach nur den Rhythmus halten müsst, kann aber auch sein, dass Ihr für den Lead oder gar als Front Person für die ganze Band verantwortlich seid. Was also gehört alles dazu diese Rollen so gut wie möglich einzunehmen?

Seid ein Team Player

Denkt dran dass Ihr Teil eines Ensembles seid und dass Ihr immer nur als Ganzes Eure Aufgabe verrichten könnt. Gibt es zwei Gitarristen und beide spielen in einem bestimmten Teil Rhythmusgitarre so müssen sich diese ergänzen und nicht bekämpfen. Versucht Akkorde in verschiedenen Lagen oder Umkehrungen zu spielen oder lasst einen den Akkord in ein Arpeggio aufbrechen, während der andere die Akkorde schrummt. Dasselbe gilt natürlich auch für das Zusammenspiel mit einem Keyboarder.

Achtet auf Eure Lautstärke

Ja, wir wollen alle im Rampenlicht stehen doch das heisst jetzt wirklich nicht, dass man dazu der restlichen Band einen Ohrenschaden zufügen muss. Als Team Player muss man nicht nur harmonisch sondern auch was die Lautstärke angeht auf die anderen achten. Einen verhältnismässig leisen Bühnensound hinzukriegen ist für fast jede Band eine Herausforderung - ist einer zu laut so wird der Rest der Band ziemlich schnell folgen. Gebt dem Stereotyp des übermässig lauten Gitarristen nicht noch mehr Nährboden und seid nur so laut wie absolut nötig.

Achtet immer schön auf Euer Equipment

Sind wir mal ehrlich: Mit Gitarrensaiten, Pedalboards und unseren Verstärkern haben wir Gitarristen eine Menge Equipment um das wir uns kümmern müssen und es kann sehr schnell mal etwas nicht funktionieren. Um die Chancen zu minimieren dass etwas geschieht empfehle ich Euch Saiten regelmässig zu wechseln und zusätzliche Saiten, Kabel, Picks und Batterien an einen Gig mitzunehmen. Achtet auch auf Euer Pedalboard und prüft es genau falls Ihr einmal den Verdacht habt Ihr hättet einen Aussetzer gehört oder es fängt an zu knacksen. Unterbrechungen wegen gerissener Saiten oder defekter Pedale ist immer schlecht für die Energie und sollte so weit wie möglich vermieden werden.

Kein Herumeiern!

Es gibt fast nichts so nervtötendes wie Gitarristen (oder andere Musiker) die zwischen den Songs sinnlos herumeiern. Die kurze Zeit zwischen den Songs kann man viel besser damit verwenden seine Stimmung nochmals zu checken oder zu prüfen ob auch alle Pedale richtig eingestellt sind. Falls Ihr den Klang unbedingt kurz prüfen müsst dann spielt ein, zwei Noten und fertig.

Macht Eure Soli kurz und süss

Es sei denn Ihr seid eine Jazz oder Jam Band versucht es mit den Soli nicht zu übertreiben. Wurde der Song auf ein längeres Solo hin konzipiert ist das durchaus ok, doch achtet darauf Euer Publikum nicht zu verlieren. Baut es auf, bringt es zu einem krachenden Höhepunkt und lasst Sie lechzend nach mehr hängen.

Arbeitet mit dem Publikum

Das Publikum liebt es wenn der Musiker den Augenkontakt sucht, sich mit der Musik bewegt und ganz grundsätzlich so tut als ob ihn das alles auch wirklich interessiert was er da so auf der Bühne tut. Wer nur für sich rumeiert und so tut als ob er sich mehr für die nächste Mahlzeit als für den Auftritt interessieren hat sehr schnell das Publikum verloren. Habt Spass und das Publikum wird folgen!

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