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Euer Set strategisch zu planen kann den grossen Unterschied machen

Get Ready, Get Setlist, Go!

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Eine gut durchdachte Setliste ist für einen Gig unerlässlich. Egal ob für eine Band oder einen Solo Künstler kann die Abfolge der einzelnen Stücke über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Kategorisiert Euer Material

Ihr solltet damit anfangen alle Songs die für Euer Set in Frage kämen auf einem Blatt Papier zu notieren. Nach den Song Namen schreibt Ihr noch die Tonarten und das ungefähre Tempo (also entweder BPM oder Angaben wie 'Langsam', 'Medium', 'Schnell'). 

 
 

Schreibt auf Eure Setlisten Tonarten und spezielle Noten des jeweiligen Songs. 

Das Ziel Eures Sets wird es immer sein das Publikum von Anfang an in den Bann zu ziehen, diese Spannung aufrecht zu halten und am Ende mit einem Crescendo das Publikum nach mehr lechzen zu lassen - zumindest ist dies wie gesagt das Ziel. 

Solltet Ihr nicht die einzige Band an diesem Abend sein so müsst ihr natürlich auch noch die Länge des Sets klar im Auge halten.

Zuerst einmal

Das Publikum holt Ihr mit einem starken ersten Song ab. In der Musik sind wie im richtigen Leben die ersten Eindrücke das Wichtigste und somit muss auch der erste Song mit grosser Sorgfalt gewählt werden. 

Sollte es sich um einen Auftritt mit mehreren Bands handeln dann besteht die Gefahr, dass Ihr keinen richtigen Soundcheck hattet und Euer erster Song im wesentlichen als solcher herhalten muss. 

Aus diesem Grund empfiehlt es sich einen Song zu nehmen den Ihr auch im Schlaf spielen könnt. Dies ist nicht der Ort um einen neuen Song vorzustellen da die grosse besteht, dass Ihr Euch nicht einmal richtig über die Monitore hören werdet. Ihr werdet mit höchster Wahrscheinlichkeit erst einmal zurecht finden müssen und da habt Ihr sicherlich keine Zeit Euch noch auf ein neues Arrangement zu konzentrieren. 

Und weiter geht's...

Habt Ihr Euch einmal für ein paar starke Songs die Ihr mit Routine spielen könnt entschieden könnt Ihr Euch auf den Rest des Sets stürzen. 

Hier kommt es vor allem auf Tempo und anschliessend auf die Tonart an. Es ist nicht das Ende der Welt zwei Songs mit derselben Tonart nach einander zu spielen - doch beim Tempo müsst Ihr schon etwas genauer hinschauen. Versucht zu verhindern, dass Ihr mehrere langsame oder mittelschnelle Songs an einander hängt, da das Publikum dann schnell das Interesse verlieren könnte. Behaltet gleichzeitig immer das Ende im Auge und spart Euch den grossen Kracher für ganz am Schluss auf. 

Für eine ruhige akustische Show wird es wohl nicht so einfach möglich sein den grossen Kracher auszupacken, doch Ihr müsst immer darauf achten, dass sich die Dinge nicht in die Länge ziehen. 

Noch ein paar Dinge die es zu beachten gibt: Solltet Ihr den Leadgesang teilen dann achtet darauf, dass nicht zu viele Songs nach einander von derselben Person gesungen werden. Denkt auch darüber nach wer das Set einleitet und wer den letzten Song singt. 

Bei Auftritten mit mehr als einem Set müsst ihr jedes für sich separat betrachten und gleichzeitig den ganzen Abend im Hinterkopf halten. Spielt Ihr in einem Club der sich erst nach und nach mit Leuten füllt, so macht es Sinn die stärksten Nummern im zweiten Set zu spielen.

Schliesslich solltet Ihr Euch auch noch einen Song aussuchen, den Ihr als Zugabe spielen könnt, damit Ihr im Fall der Fälle nicht ratlos auf der Bühne rumsteht. 

Auf Papier bringen

Einmal fertig ist es überaus hilfreich eine Kopie für jedes Bandmitglied auszudrucken - nehmt dazu den grösstmöglichen Font, haltet aber die Setliste auf einer einzelnen Seite. 

Haltet die Zeit zwischen den Songs bei einem Minimum um dem Set ein Momentum zu verleihen. Zu viel verschwendete Zeit zwischen den Songs streckt Eure Zeit unnötig und bringt Euch in Gefahr am Ende nicht einmal alle Songs spielen zu können. 

 

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