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Verbessert den Sound Eurer Gitarre beim Einsatz mit Zeit basierten Effekten

Die Wet/Dry/Wet Technik

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Reverb, Delay und andere sogenannte Zeit basierte Effekte können das Gitarrensignal sehr schnell schwammig machen. Hier ist eine Methode wie man dieses Problem in den Griff kriegt.

Die Theorie

Die Idee hinter dieser Technik ist es das unbehandelte (Dry) Signal von dem Effektsignal (Wet) zu trennen damit diese sich nicht gegenseitig beeinflussen.

Auf diese Weise könnt Ihr Euren Lieblingsverstärker für den gewünschten Klang nehmen und die räumlichen Effekte auf einen oder mehrere Verstärker aufteilen. Da die 'Wet' Signale keine weitere Färbung benötigen muss man hier aber nicht gerade sein Haus verpfänden: Zwei kleine Combos mit vernünftigen Lautsprecher reichen bereits aus. Wet/Dry/Wet bezieht sich auf insgesamt drei Lautsprecher - schaut Euch dazu am besten mal das Diagram links an.

In der Praxis

Verwendet Ihr einen passiven Splitter für diese Installation so wird der Signalverlust deutlich hörbar sein. Um dies zu verhindern empfehle ich Euch einen aktiven Splitter wie den JHS Buffered Splitter oder die Palmer Y-Box zu verwenden.

traitement audio wet/dry/wet

Steckt Eure Gitarre in Euren Lieblingsverstärker und verbindet den Eingang des Splitters mit dem Send des Effect Inserts. Nehmt jetzt den Ausgang des Splitters und verbindet diesen mit dem Effect Return um das ubehandelte Signal zurück zu führen. Nehmt jetzt den zweiten Ausgang des Splitters und verbindet diesen mit dem Effekt Eurer Wahl. Verbindet jetzt den Stereoausgang des Effektgeräts mit dem linken und rechten Verstärker und achtet darauf, dass diese Signale so 'Wet' wie möglich sind.

Ihr könnt sogar so weit gehen und Reverb auf einem Verstärker und einen Delay auf dem anderen Verstärker abspielen - oder ein kurzes und ein langes Delay kombinieren. Dasselbe geht auch für einen Pitchshifter, Phaser, Chorus, Flanger - immer gleichzeitig mit einem klar definierten unbehandelten Signal in der Mitte.

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