Elektrische Gitarren
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Anleitungen: Wie man seinen Gitarrensound optimiert

Von phraseland am 22/12/2009 - (Generell)

Introduction

Von Mitglied moosers
(aus dem Englischen übersetzt)

Diese Anleitung soll Euch eine Übersicht darüber verschaffen, wie man als Gitarrist das Beste aus seinem Equipment holen kann - sei dies im Studio, oder auf der Bühne. Viele Anfänger wissen zuerst gar nicht so richtig, was einen eigenen Sound eigentlich ausmacht. Abschliessend werde ich noch kurz über die verschiedenen Effekte sprechen, die man für seine eigenen Sounds verwenden könnte.

Étape 1

Zuerst sollte einmal gesagt sein, dass der wichtigste Weg zu einem guten Gitarrensound natürlich darin besteht, sein Instrument regelmässig zu üben. Natürlich benutzen alle grossen Gitarristen verschiedene Effekte, doch all das bringt ohne Üben erst einmal nichts. Einen guten Sound zu haben, bedeutet sein Equipment auf seine Spielweise abzustimmen und dieses Zusammenspiel zu optimieren...

Étape 2

Wenn man einen ganz bestimmten Sound sucht, dann muss man sich natürlich auch bewusst sein, woraus denn dieser eigentlich besteht. Ihr müsst Euch also erst einmal im Klaren sein, was Ihr bewerkstelligen möchtet, bevor Ihr anfangt an Equipment zu schrauben, oder gar neues zu kaufen...

Étape 3

Kommen wir also zu den Klangreglern und besprechen zuerst einmal die verschiedenen EQs, die man auf dem Markt antreffen kann. Wie Ihr das sicherlich schon einmal bei Gitarrenverstärkern gesehen habt, besteht die einfachste Form aus Reglern für Bass, Treble und Mid, die allesamt ein fix festgelegtes Frequenzspektrum ansprechen. Ein parametrischer EQ, verfeinert diese Einstellmöglichkeiten, indem man bei gewissen Reglern auch noch das Frequenzband definieren kann. Ein grafischer EQ dagegen besitzt zwar wieder fixierte Frequenzen, wurde aber über mehrere Regler in kleinere Abstufungen unterteilt. Dennoch finden sich auch bei sehr teuren Gitarrenverstärkern eigentlich immer nur fixe EQs, die aber zur Klangformung mehr als ausreichen. Dabei darf zudem nicht vergessen werden, dass elektrische Gitarren ja häufig auch noch über eine eingebaute Klangregelung verfügen. Man sollte also auf jeden Fall sein Equipment beherrschen und genau wissen, welche Regler welchen Einfluss auf die Sounds haben.

Étape 4

Ein weiterer wichtiger Schritt beim Erstellen des eigenen Gitarrensounds besteht im eigentlichen Equipment - also welche Gitarre und welchen Verstärker man eigentlich benutzt. Verschiedene Kombinationen von Gitarren und Verstärkern können zu den unterschiedlichsten Sounds führen und man muss sich da schon einmal etwas mit beschäftigen, bis man seine bevorzugte Konstellation findet. Mir persönlich gefällt zum Beispiel die Fender über Fender Kombination am besten, doch wenn man Jazz spielen möchte, dann eignet sich wahrscheinlich eine Hollowbody Gitarre wesentlich besser. Auch wenn man anfangs vielleicht nicht immer gerade das kaufen kann, was man eigentlich möchte, so lohnt es sich doch ein wenig Zeit darin zu investieren...Optionen gibt es immer.

Étape 5

Neben den Klangreglern und den verschiedenen Gitarrentypen, eignen sich natürlich vor allem auch Effektpedale, um dem eigenen Sound eine spezielle Note zu verleihen. Heute werden häufig die verschiedensten Stilrichtungen miteinander kombiniert und Effekte wie Distortion, Reverb und Delay können dem Signal den gewünschten Charakter verleihen. Natürlich ist es auch hier wichtig bereits im Voraus genau zu wissen, welchen Sound man eigentlich erzeugen möchte. Da hilft es sicherlich, genau auf seine Lieblingskünstler zu hören und sich ein wenig mit deren Equipment zu beschäftigen.

Conclusion

Ich hoffe, dass Euch diese Anleitung ein wenig geholfen hat, Euren eigenen Sound zu finden. Vergesst dabei einfach nicht, dass der beste Sound immer noch von Euren Fingern stammt und dieser kann nur durch viel Üben perfektioniert werden! Anfängern rate ich, sich vorerst nicht zu sehr auf den Sound, sondern vor allem auf die eigene Spieltechnik zu konzentrieren...