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Wie Du die DAW Deinen Bedürfnissen anpasst

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Deine DAW ist wohl die wichtigste Software auf Deinem Rechner. Die meisten haben eine Menge Funktionen im Angebot die ganz spezifisch den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. In diesem Artikel besprechen wir ein paar dieser überaus sinnvollen Funktionen.

Das muss so aussehen

Vier der 30 erhältlichen Themes für Digital Performer 9.

Betrachtet wie viel Zeit Ihr wahrscheinlich auf Eure DAW starren werdet sollte man sich die Bedienoberfläche so schön wie möglich gestalten. Klingt zuerst einmal etwas komisch, oder? Man würde aber auch die Wände seiner Wohnung neu streichen wenn sie einem nicht gefallen - wieso sollte das also bei Eurer DAW anders sein?

Viele DAWs verfügen über so genannte „Skins" mit denen sich ganz einfach das Aussehen verändern lässt. MOTU verfügt über 30 unterschiedliche Themes und in PreSonus Studio One 3 kann man das Aussehen über ein Preferences Fenster verändern.

Avid Pro Tools kann zwar nicht so einfach über die Skins verändert werden, bietet aber mindestens die Möglichkeit die Hintergrundfarbe anzupassen.

Templates

Templates sind immer überaus nützlich um den Arbeitsfluss so gradlinig wie möglich zu machen. In einem Template wird quasi Eure leere Leinwand vorbereitet - inklusive Sample Rate und Einstellungen für die Bit Tiefe, Fenster Layout, Spuren, Effekte, Ausgangs Routing und mehr.

Ihr könnt so viele Templates machen wir Ihr wollt und sie somit für alle möglichen Arbeiten anpassen.

Fenster für die Durchsicht

Ebenfalls individuell einstellbar ist die Fenster Aufteilung von DAWs. Während einer Session wird man wohl verschiedene Fenster benötigen und sie an bestimmten Stellen positionieren. Ihr könnt dies jedes Mal neu machen, doch das ist dann immer wieder mit Zeitaufwand verbunden. Logic Pro X bietet zum Beispiel die Möglichkeit 99 so genannte “Screensets” zu speichern und zwischen ihnen mit einfachen Tastenbefehlen zu wechseln. Digital Performer wird mit einer Sammlung vorgefertigter “Window Sets” ausgeliefert auf die der Anwender schnellen Zugriff hat.

 

Gewisse DAWs erlauben es Fenster Arrangements zu speichern - hier sieht man Logic Pro X mit seinen Screensets.

Diese Fenster Layouts sind speziell nützlich wenn man mit mehr als einem Monitor arbeitet.

Bietet Eure DAW keine solche Option so kann man das Layout zumindest als Teil des Templates abspeichern.

Alle auf den Kanalzug

Eine Funktion die viele DAWs anbieten ist die Möglichkeit Kanalzüge mit aktivierten Plug-ins und Plug-In Einstellungen zu speichern. Dies erlaubt es Euch Einstellungen aus vergangenen Projekten in neue zu importieren und bietet Euch so auf die Schnelle einen guten Startpunkt.

Schlagzeugspuren sind ein gutes Beispiel wo dies überaus nützlich sein kann. Nehmt Ihr zum Beispiel in Eurem Studio immer wieder dasselbe Schlagzeug auf, so werdet Ihr bereits eine Menge Zeit in das Sounddesign investiert haben. Somit lohnt es sich auf diese Einstellungen in einem zukünftigen Projekt wieder zurück zu greifen.

Von den vielen DAWs die eine solche Funktionalität zur Verfügung stellen ist Pro Tools leider ausgenommen. Es wird jedoch eine Funktion mit dem Namen “Import Session Data“ geboten mit der sich ganze Kanäle (inklusive Einstellungen des Kanalzuges) in ein Projekt importieren lassen.

Legt Eure Tasten zurecht

Die meisten DAWs ermöglichen es eigene Tastenbelegungen zu erstellen. In diesem Bild sieht man das Keyboard Shortcuts Fenster aus Studio One 3.

Ihr wisst sicher schon dass Kurzbefehle für Euren Arbeitsfluss extrem wichtig sein können. Viele DAWs bieten aus diesem Grund nicht nur verschiedenste Tastaturbefehle, sie geben dem Anwender zudem die Möglichkeit eigene Befehle zu kreieren, oder bestehende anzupassen.

Das ist zum Beispiel überaus nützlich wenn einem auf einem Laptop kein numerisches Pad zur Verfügung steht oder wenn man zwischen unterschiedlichen DAWs wechseln muss. Logic Pro X verfügt so zum Beispiel über Pro Tools Befehle die man ganz einfach einstellen kann.

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