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Erstellen eines Pressekits

Tipps für die Promotion der eigenen Musik
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Das Album ist aufgenommen, ihr seid bereit damit raus an die Öffentlichkeit zu gehen. Der beste Weg hierfür sind auf euer Genre spezialisierte Zeitungen, Zeitschriften und Blogs. Ist das Interesse irgendwann geweckt, wird meist ein Interview oder eine CD-Besprechung angeboten. Redakteure sind eher dazu geneigt, wenn man ihnen die Arbeit erleichtert, indem man ihm oder ihr ein Pressekit schickt.

Das Pressekit

Ein Pressekit sollte alle wichtigen Informationen zu eurem Projekt beinhalten sowie weiteres Material, das ein Journalist für einen Artikel über eure Musik brauchen könnte. Da die meisten Blogger oder Journalisten heutzutage online arbeiten, sollte das Pressekit möglichst elektronisch verschickt werden (per E-Mail) und folgende Inhalte aufweisen:

  • Eine kurze Biografie der Musiker/der Band.
  • Ein Bild des CD Covers oder des Konzerts, das promotet werden soll (nur das Cover, keine Texte, Namen oder Credits etc.)
  • Ein oder mehrere Fotos von den Musikern/der Band, evtl. ein Bandlogo, falls vorhanden.

Fasse dich kurz: der Anhang sollte nicht größer als 5 MB sein. Einige E-Mail-Konten blocken Mails mit großen Anhängen. Um das Blocken zu verhindern, sollte das Pressekit auch als Download ermöglicht werden. Hierzu bitte die URL mitschicken.

Wenn ihr keine eigene Webseite habt (was unseriös wirkt), wenigstens einen Link mitschicken, wo das Kit herunter geladen werden kann.

Denkt an die Online-Redakteure. Fotos sollten für Onlineblogs 72 dpi Auflösung bieten, für gedruckte Magazine ist eine höhere Auflösung von 300 dpi besser. Die Fotos mit 300 dpi sollten als Download verfügbar sein; die 72-dpi-Version kann in der E-Mail verwendet werden.

Natürlich sollte ÜBERALL eure Kontaktinformation stehen: auf dem Pressekit, in der E-Mail, einfach überall:

 

  • Name des Agenten, Künstlers oder Bandleaders
  • E-Mail und Telefonnummer
  • Webadresse des Künstlers/der Band und/oder: Facebook, MySpace, ReverbNation, BandCamp, SoundCloud, Twitter… Bemüht euch nicht, die Links zu allen sozialen Netzwerken anzugeben. Am besten nur die zwei mit den meisten Nutzern und den meisten Infos. Sind die Infos über mehrere Netze verstreut, sollten diese zunächst an einer Stelle im Netz zusammengefasst werden (hier ist wieder die eigene Webseite am besten).

Größe und Formate

Denkt daran, dass das Pressekit den Redakteuren helfen soll, Zeit zu sparen. Also, fasst euch kurz und überschreitet nicht die 5-MB-Grenze.

Ihr solltet auch dafür sorgen, dass alle Informationen auch gelesen bzw. geöffnet werden können. Es gibt mehrere Betriebssysteme und Softwareformate, die es zu beachten gilt.

 

Komprimierte Dateien

Das Pressekit sollte im meistgenutzten ZIP-Format komprimiert werden (keine RAR-, SIT- oder sonstigen exotischen Formate), der Ordner sollte “namederband_pressekit” benannt werden.  

Dateibenennung 

Die Dateinamen sollten keine Akzente, Großbuchstaben oder Sonderzeichen beinhalten. Alle Leerzeilen sollten mit Unterstrichen ersetzt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Dateien nicht von Servern geblockt werden.

Textdateien

Textdokumente sollten leicht zu öffnen sein: *.doc (Microsoft Word), oder *.rtf (Rich Text Format). Wenn ihr besondere Textformate oder Layouts verwenden möchtet, können auch *.pdf-Dateien verwendet werden, allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Empfänger einen PDF Reader auf seinem Rechner hat. Wenn man PDFs verschickt, sollte das Dokument zusätzlich als *.rtf oder *.doc beigefügt werden. *.docx hat sich noch nicht überall durchgesetzt und kann nur von neuesten Word-Versionen geöffnet werden. Auf keinen Fall sollten *.odt-Formate verschickt werden (OpenOffice Writer ist NICHT Standard), insbesondere da sich OpenOffice Writer- oder LibreOffice-Dokumente als *.rtf oder *.doc. öffnen lassen.

Bildformate

Fotos sollten als JPGs mit 80 % Kompression, Logos als GIFs mit 256 Farben oder PNG 24 Bit-Dateien formatiert sein. BMP- oder TIFF-Dateien sollten wegen der Datengröße nicht verwendet werden, (insbesondere, weil ein einzelnes Foto nicht mehr als 1 MB aufweisen sollte).

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