Steinberg VST SDK 3
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Steinberg stellt VST 3.5 Entwicklungskit (SDK) vor

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Steinberg stellt mit dem VST 3.5 Entwicklungskit (SDK) heute eine neue Version der weltweit populären Schnittstellentechnologie vor.

Seit der Einführung der VST-Technologie im Jahr 1996 hat Steinberg beständig die technischen Möglichkeiten von virtuellen Studioumgebungen erweitert. Der offene VST-Standard ermöglicht es seither einer Vielzahl von Software-Herstellern, ein umfangreiches PlugIn-Produktportfolio zu erstellen. Bereits 1999 veröffentlichte Steinberg mit VST 2 die zweite Version der Technologie und läutete einmal mehr ein neues Zeitalter in der Audio-Industrie ein: Das der Software Instrumente. Bekannte Produkte wie The Grand oder Groove Agent revolutionierten die Art und Weise, in der Musik kreiert wurde.

 

Im Jahr 2008 stellte Steinberg das VST 3 Entwicklungskit vor, welches eine ganze Reihe von Erweiterungen mit sich brachte und die Messlatte für Schnittstellentechnologie höher legte. Mittlerweile entwickelten bereits eine Reihe von PlugIn Herstellern, darunter Waves, Brainworx, SPL Software, VirSyn, FabFilter, Algorithmix und Vienna Symphonic Library auf Basis von VST 3 und ermöglichten so ihren Kunden, die neuste Technologie zu nutzen.

 

2011 ist ein weiteres wichtiges Jahr für die weltweit führende PlugIn-Schnittstelle.

 

„VST 3.5 bietet viele Möglichkeiten, aufregende PlugIns und virtuelle Instrumente zu entwickeln. Die neue Version wird selbst die PlugIn-Hersteller überzeugen, die bislang noch den alten VST 2.4 Standard einsetzen“, so Timo Wildenhain, Produkt Marketing Manager bei Steinberg. „Und selbstverständlich begrüßen wir auch jeden DAW-Hersteller, der sich für eine VST 3 Unterstützung entscheidet“.

 

Jenseits von MIDI

Neben anderen Funktionen im VST 3.5 Entwicklungskit ist Note Expression wohl die bedeutendste Neuheit für die Nutzer von virtuellen Instrumenten. Mit Note Expression kann jede einzelne Note in einem polyphonen Arrangement eigene, umfangreiche Artikulationsinformationen beinhalten. Dies ermöglicht es jedem Musiker, seiner Musik einen noch individuelleren Ausdruck zu verleihen.

„Mit Note Expression durchbrechen wir die klassischen Grenzen, die der MIDI-Standard mit sich bringt. Artikulationsinformationen können nun nicht mehr nur ganzen Kanälen, sondern jedem einzelnen Event zugeordnet werden“, so Yvan Grabit, Technischer Leiter bei Steinberg.

Einige VST-Instrumente unterstützen die Key Switching Funktionalität, die den Wechsel zwischen Spielweisen wie Pizzicato, Legato und Tremolo ermöglicht. Diese Key Switches können in einer Cubase oder Nuendo VST Expression Map genutzt und mit individuellen Noten verbunden werden. VST 3.5 bietet mit einem neuen Interface-Typ die Möglichkeit, solche Maps zu erstellen. Wenn ein VST 3.5 Instrument dieses Interface unterstützt, können Cubase und Nuendo automatisch das Set mit den Key Switches empfangen.

 

Weitere technische Verbesserungen
VST 3.5 bietet darüber hinaus ein neues, XML-basiertes Interface, das den Export und die Gruppierung von PlugIn-Parametern ermöglicht. Dies ist besonders in Bezug auf eine Remote-Steuerung vorteilhaft. Eine präzisere Beschreibung von PlugIn-Parametern ist ebenso möglich.

Außerdem kann ein PlugIn nun von der Host-Applikation die Erstellung eines Kontext-Menüs für exportierbare Parameter IDs oder generische Kontext-Menüs anfordern. Damit ist es möglich, das PlugIn nach eigenen Bedürfnissen konfigurierbar zu machen.

 

Das VST 3.5 SDK ist ab sofort in der VST Developer Area verfügbar.

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