Digidesign Pro Tools 8
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Pro Tools 8, Allgemeiner Sequenzer from Digidesign in the Pro Tools 8 series.

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Pro Tools 8: Der Test

Die Rückkehr des Königs?
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Das neue Pro Tools wurde mit einer Reihe neuer Funktionen auf den Markt gebracht: Elastic Pitch, 30 neue Plug-Ins, 5 neue virtuelle Instrumente - Boom (Drum Machine)...

Das neue Pro Tools wurde mit einer Reihe neuer Funktionen auf den Markt gebracht: Elastic Pitch, 30 neue Plug-Ins, 5 neue virtuelle Instrumente - Boom (Drum Machine), Mini Grand (Klavier), DB-33 (Orgel), Vacuum and Xpand!² (Synthesizer), sowie Structure Free und Eleven. Schauen wir uns diese neuste Version von Digidesign ein wenig genauer an...

Erster Eindruck

lancementWährend der Installation schien alles normal zu klappen. Ich habe meine Optionen ausgewählt und los ging es! Nach ein paar Minuten wurde ich gefragt meinen Computer neu zu starten – das tat ich dann auch. Alles schien in Ordnung...nun, fast alles. Die alte PT7 Version wurde von der neuen ohne Vorwarnung überschrieben. Dennoch blieben meine alten Plug-Ins und Erweiterungen erhalten. Es sollte erwähnt werden, dass die alten PT7 Plug-Ins in PT8 funktionieren...und umgekehrt.

Ich startete das Programm und lief geradewegs in ein Problem. Die Software stürzte ab als sie versuchte 'stereo mixer.dpm' und 'surround mixer.dpm' auszuführen. Ich entledigte mich dieser Dateien welche im Plug-Ins Ordner unter 'Applications Support' zu finden waren. Danach startete ich die Software neu und alles funktionierte! Während des Aufstartens sucht die Software nun nach Digidesign Product Updates und in Zukunft wird sie auch nach Updates für gewisse Plug-Ins suchen. Eine angenehme Überraschung: Die LE Version ist mit der gesamten Palette von Digidesign Interfaces kompatibel – von der Mbox1 bis hin zu Digi003 und TDM Karten.

fenêtre editEinmal diese anfänglichen Probleme überwunden erscheint mit 'Quick Start' ein neues Fenster, über welches man neue Sessions verwalten kann. Man kann entweder neue Sessions aus Models (Templates) erstellen, die endlich über eine eigene Erweiterung (.ptt) und einen Ordner verfügen über die sie verwaltet werden können. Dieser Ordner kann in  Applications/Digidesign/Pro Tools/Session Templates gefunden werden. Somit ist es möglich mehrere Templates zu erstellen und dabei nicht zu riskieren, sie bei einem einfachen Backup zu überschreiben. Es stehen einfache Templates für Creation, Recording und Mixing. Diese sind ganz gut als Ausgangslage, aber es macht langfristig mehr Sinn seine eigenen zu erstellen oder ein spezifisches Routing und Display zu haben. Man kann auch eine Blank Session erstellen, eine kürzlich bearbeitete Session öffnen und unterschiedliche Session Einstellungen im unteren Teil von Quick Start vornehmen. Dies kann manchmal etwas langsam von statten gehen, aber man kann auswählen ob man Quick Start beim Aufstarten anzeigen möchte oder nicht. Man kann auch eine Session mit 'Shift' laden ohne dass die Plug-Ins geladen werden. Somit kann man Problemen aus dem Weg gehen die entstehen könnten, wenn keine Plug-Ins installiert sind. Man sollte daran denken, dass die Plug-Ins in der DSP geladen bleiben wenn eine Session geschlossen wird (nur HD Version).

fenêtre mixSobald eine Session aufgestartet ist entdeckt man endlich die neue Benutzeroberfläche welche nun weicher und mit mehr Kurven daher kommt. Die Veränderung ist nicht sehr extrem und man erkennt das gute alte Pro Tools auch trotz des trendigen 'Glossy' Looks und der neuen Farbgebung. Das Editing Fenster besitzt einen hellgrauen Hintergrund und das Mix Fenster ein leicht dunkleres Grau.Gewisse Leute wird dies an Logic erinnern während andere sicherlich zuerst an Live oder sogar Cubase denken werden. Auf jeden Fall sind die Farben weniger aggressiv und somit sind lange Sessions nicht mehr so ermüdend für das Auge...und die Moral.

Pro Tools 8: Der Test

Edit

playlist automationAuf der oberen Region des Edit Fensters findet man jetzt verschiedene Modi zum Editieren, Zoom Presets, Tools, Meter, Selection Indicator, die Transport Bar die mit ein paar Klicks auf auf eine beliebige Art eingestellt werden kann und und den Command Key. Ein paar Dinge wurden anders positioniert: Grid und Nudge werden jetzt auf der rechten Seite angezeigt. Bei den Tools befinden sich solche die man normalerweise in der Black Bar findet (Tab to Transients, etc.). Zu guter Letzt folgt der Timeline Insertion/Play Start Marker dem Playback (auch über den Keybaord Shortcut N zugänglich). Dies ist äusserst praktisch und verhindert unnötige Konfusion. Vertical und Horizontal sowie Audio und MIDI Zooming kann ebenfalls oberhalb und unterhalb der Scroll Bars gefunden werden. Die Transport Bar wird vollständig angezeigt, was einiges an Zeit beim Öffnen des Transport Fensters spart – speziell wenn man nur mit einem Bildschirm arbeitet. Man kann jetzt zudem über die Edit Window Toolbar auf der rechten Seite des Fensters auswählen welche Information angezeigt wird.
Darunter befindet sich die 'Universe View' welche fix mit dem Edit Window verbunden ist. Diese Funktion (welche die gesamte Session anzeigt) ist äusserst nützlich, speziell bei unübersichtlichen oder langen Sessions. Dann gibt es die unterschiedlichen Time Display Settings (Counters) mit einer dynamischen Transport Bar welche während des Playback eingestellt werden können (was aber eine leicht Verlangsamung mit sich bringt). Track Display ist klarer mit einem grösseren Font für Track Namen. Man kann auch mehrere Automation Playlists für einen einzigen Track anzeigen (wie Cubase) und diese können jetzt während des Erstellens einer Session und/oder Mixdowns gesehen werden. Wellenformen werden in 16bit Peak oder RMS (8bits für das Wavecache älterer Versionen) angezeigt und können zudem transparent gemacht werden – somit wird das dahinter liegende Grid ersichtlich. Keine langwierigen oder mühsamen Synchronisationen mehr! Zusätzlich können sie mit oder ohne Outlines angezeigt werden. Es gibt unten links einen neuen Pfeil mit dem sich MIDI oder Score Editors öffnen lassen – ähnlich wie bei Garage Band (mehr dazu später). Insgesamt ist das gesamte Editing Fenster einfacher und übersichtlicher und spart somit Zeit während des Editierens und der Automation.

Mixer

Im Mixer Fenster – abgesehen von den neu gestalteten Reglern und Fadern – sind die Veränderungen ein wenig mehr diskret. Es sollte erwähnt werden, dass 'Group' jetzt seine eigene Schaltfläche über den Pan Reglern erhalten hat. Zudem hat man nun die Möglichkeit zehn Inserts pro Track zu verwenden. Man kann die ersten fünf, die letzten fünf oder auch alle miteinander anzeigen lassen. Dabei sollte bedacht werden, dass die Verwendung vieler Inserts eine Menge CPU Ressourcen in PT und DSP Ressourcen in PT HD benötigt. Mit der verbesserten Farbpalette können Einfärbungen und Farbanpassungen einzelner Kanalzüge vorgenommen werden. Insgesamt sieht das Mix Fenster mit seinen sanfteren Konturen und der einfacheren Lesbarkeit besser aus.

Pro Tools 8: Der Test

MIDI Editor

editeur MIDIHier ist der neue MIDI Editor welcher im Edit Fenster oder in einem separaten Fenster angezeigt werden kann – wie in Garage Band oder Cubase. Beide verfügen über dieselben Funktionen und Werkzeuge wie in früheren Versionen und wurden durch neue ergänzt. Darunter finden sich Separate, Eraser (Ctrl – Shift), einen Insertion Punkt am Anfang oder Ende setzen (mit Ctrl) und der Chords Ruler in der Timeline um Akkorde in Tabulatur anzuzeigen. MIDI Editieren ist nun anderen Applikationen viel ähnlicher.
Noten sind je nach Velocity oder Instrument heller oder dunkler  und können stumm geschaltet werden (wie in Cubase). Komischerweise werden aber überlagerte Noten mit der gleichen Grösse nicht angezeigt. Es exisitert keine Drum Map. Über das Edit Fenster kann das Scrollen festgesetzt werden. Dasselbe gilt für Zoom Levels, Grid Value, Werkzeuge und Editing Modes (Shuffle, Spot, Slip und Grid). Das ist wirklich praktisch! Auf der anderen Seite kann man immer noch nicht einzelne Noten mit den Arrow Keys transponieren (nicht so praktisch). Solo und Mute Schaltflächen für MIDI wurden hinzugefügt. Man durch einen Rechtsklick auf einen Fullscreen Editor umschalten. Eine Schaltfläche oder ein Keyboard Shortcut wäre ebenso praktisch gewesen. Was neue Funktionen betrifft so können mehrere MIDI Programmings angezeigt und bearbeitet werden. Ich werde über das MIDI Environment keine Worte verlieren, da es kein solches gibt. MIDI Beat Clock kann durch Offsets vorgezogen oder verzögert werden. Der Schalter mit einem Notensymbol (oben links) führt einen zum Score Editor. Dieser MIDI Editor wird immer besser aber sollte in der nahen Zukunft noch weiter optimiert werden.

editeur MIDI


Pro Tools 8: Der Test

Score Editor

editeur de partitionsDer Score Editor verwendet dieselbe Engine wie Sibelius (wurde von Digidesign seit der Version 5 übernommen) und erlaubt einen Export in diese Software. Wie MIDI Edit so kann auch dieser im Edit Fenster oder in einem separaten Fenster erreicht werden. Aufgepasst – diese Funktion verlangsamt den Rechner. Es wäre somit ratsamer in MIDI zu schreiben und Score nur in der Abschlussphase zu verwenden – dies ist jedoch lästig wenn man während der Notation komponieren möchte. Zudem ist es nicht möglich unter dem Notensystem zu schreiben (wie Bemerkungen oder Lyrics). Natürlich möchte Digidesign nicht mit Sibelius konkurrenzieren da ja die Software wie gesagt der gleichen Firma gehört. Score Edit enthält grundlegende Funktionen, die nötigen Schlüssel und Layout Funktionen. Dennoch ist die ganze Sache äusserst grundlegend – aber dennoch praktisch und benutzerfreundlich. Somit sollte es für viele sicherlich ausreichen.




Es sollte noch erwähnt werden, dass die Strip Silence jetzt in 16bit funktioniert und einen Strip Threshold von 96dB besitzt (anstatt bislang 48db) – dies erlaubt eine höhere Präzision. Das Fenster sieht ansonsten gleich aus – nur ein wenig überholt wie der Rest von PT8.

strip silenceInsgesamt  wurden die Hauptfenster weiterentwickelt. Schauen wir uns nun an, wie sich PT8 in der Anwendung verhält.

Da ich die Software nicht vor dem 17. Dezember zeigen durfte und ich sie dennoch eineinhalb Wochen vorher erhalten hatte war es schwierig sie in einer Studio Session zu testen. Ich versuchte sie deshalb zu Hause auf die Probe zu stellen bis die Zeit reif war.

Pro Tools 8: Der Test

Recording

prise rec boucleIch versuchte in LE bis zu 128 Mono Spuren gleichzeitig aufzunehmen – und es funktionierte! (bis zu 192 Spuren bei 44.1kHz oder 48kHz in der HD Version). Ich musste nur die Hard Disk Zugriffszeit in der Playback Engine verringern (Level 4) und auf die Hard Disk während der Aufnahme nicht zugreifen. Diese Verwendung ist mit PT8 möglich obwohl man bei LE Interfaces gar nicht über so viele Eingänge verfügt. Endlich gibt es keine Limitierung mehr auf 32 Spuren (oder 48 mit dem DV Toolkit) wie es in bisherigen Versionen der Fall war! Dies war speziell problematisch wenn man in Sessions mehr Spuren benötigte als das erlaubte Limit zuliess. Zudem können die Aufnahmen nun länger werden – PT8 kann mit Dateien bis zu 4GB umgehen. Eine weitere neue Funktion: Comping. Dies erlaubt das automatische Erstellen von Playlists im Loop Recording. Anschliessend können diese in neue Playlists übertragen werden – ähnlich wie es in Cubase oder Logic der Fall ist. Durch Rechtsklick auf die aufgenommene Region können Takes angezeigt werden. Die alternativen Takes befinden sich unter dem aktuellen und jeder kann einzeln bewertet werden. Die Möglichkeit einen Take mit einer bestimmten Playlist zu verbinden spart eine Menge Zeit. Unglücklicherweise berücksichtigt Loop Rec immer noch nicht pre- und post-roll nach der ersten Aufnahme. Playlists können über Ctrl + Command oder durch Klicken auf den Playlist Selector versteckt werden. Zudem steht ein neuer Keyboard Shortcut zur Verfügung mit dem sich Spuren aktivieren lassen (Shift + R). Es stehen immer noch keine Keyboard Shortcuts für das Erstellen neuer Playlists zur Verfügung was wirklich fehlt – speziell bei Sessions wo Zeit einen wichtigen Faktor darstellt. Mit Ausnahme der neuen Comping und Key Binding Funktionen verläuft das Erstellen von Aufnahmen ähnlich wie in der letzten Version.

Pro Tools 8: Der Test

Audio Editing

Beim Audio Editing gibt es eine neue Funktion: 'Restore last Selection'. Damit lässt sich die letzte erstellte Auswahl wieder herstellen sollte man diese per Zufall verloren haben. Dies kann manchmal wirklich äusserst nützlich sein. Wie bei Record wurden auch hier Shortcuts für Solo und Mute implementiert (Shift + S oder M). Darauf haben wir eine lange Zeit gewartet. Regionen können auf zwei Arten festgesetzt werden: Während dem Editieren können diese nicht ohne eine Warnmeldung verschoben oder gelöscht werden. Bislang konnte man eine Region ohne Warnung durch einfaches Überdecken löschen. Zudem können sie in der Zeitachse festgesetzt werden – man kann sie also nur vertikal bewegen. Unglücklicherweise löscht man damit immer noch eine Region (oder einen Teil davon). Da hätte man uns eine Wahl geben sollen. AudioSuite verfügt über ein neues Verwaltungssystem und besitzt eine schnellere Preview Funktion. Unglücklicherweise gibt es keinen direkten Zugang zu AudioSuite durch einen Rechtsklick auf die Region – auch wenn das Rechtsklick Menü verbessert wurde. Elastic Time ist immer noch sehr effektiv und hat einen kleinen Bruder erhalten: Elastic Pitch. Dies erlaubt es die Region in Echtzeit in der Tonhöhe zu transponieren und dies mit guter Klangqualität. Ansonsten gab es keine Änderungen.

Pro Tools 8: Der Test

Mixing

plugsMixing hat erwähnenswerte Verbesserungen erhalten wie zum Beispiel 10 Inserts pro Spur (anstatt 5). Es gibt aber keine Information bezüglich der verwendeten Audio Engine (geheim) – sie scheint dieselbe geblieben zu sein (wird noch bestätigt). Über die Inserts kann der Sound mit Plug-Ins bearbeitet werden und es stehen dreissig neue AIR, RTAS und TDM Plug-Ins in relativ guter Qualität zur Verfügung. Die meisten sind ziemlich gut wie Kill EQ, Vintage Filter, TalkBox, Flanger, Chorus, Dynamic Delay, Reverb...die Liste geht lange weiter so.

Unglücklicherweise sehen alle gleich aus, was manchmal schon ein wenig verwirrend sein kann. Es stehen ein zweites, ausführlicheres Metronom zur Verfügung (TL Metro), sowie der Maxim Maximiser/Limiter. Es steht ein User Plug-In Mapping Feature oberhalb jedes Plug-In Fensters zur Verfügung. Damit können Plug-In Parameter auf Tasten oder Regler des eigenen Controller geroutet und diese Konfiguration gespeichert werden. Auf diese Art erhält man direkten Zugriff auf Einstellungen die man häufig verwendet. Ich hatte noch keine Zeit diese mit anderen Controllern als den Modellen von Digidesign zu testen. Es ist äusserst schade, dass man nicht alle Plug-Ins mit nur einem Klick von einer Spur auf die andere kopieren kann. Das Mix Fenster ist einfacher zu verwenden und zu lesen was längere Sessions bedeutend angenehmer macht. Es wurden Bemühungen unternommen das Fehlen von vorinstallierten Plug-Ins zu kompensieren – auch die Ergonomie wurde verbessert. Die Automation wurde nicht verändert.

Pro Tools 8: Der Test

Virtuelle Instrumente

Die Pro Tools Creative Collection enthält fünf neue virtuelle Instrumente: Boom (Drum Machine), Mini Grand (Klavier), DB-33 (Orgel), Vacuum and Xpand!² (Synthesizer).

boom






Boom (wie der Name bereits suggeriert) ist eher für Electro konzipiert worden. Das Plug-In verfügt über einen Pattern Editor, einen einzigen MIDI Kanal und keine Drum Map. Man kann keine eigenen Sounds importieren.






minigrand








Mini Grand ist ein virtuelles Klavier mit 64 Noten Polyphonie welches ziemlich gut klingt und über 30 Presets verfügt (Dry Piano bis Piano mit Reverb).










db33





DB-33 ist eine Emulation der Hammond B3 (mit Drawbars). Dieses Plug-In kann auch als Effekt für andere Sounds verwendet werden und erlaubt den Leslie Effekt zu verwenden. Dies ist äusserst interessant, da es somit eigentlich zwei Plug-Ins in einem zur Verfügung stellt.






vaccum












Vacuum ist ein Moog-ähnlicher Synthesizer bei dem Röhren Synthesis zur Anwendung kommt. Das Instrument ist ziemlich aggressiv und perfekt für energiegeladene Kompositionen.








xpand

 













Xpand²
verfügt über 4 MIDI Kanäle und eine neue Benutzeroberfläche.



Pro Tools 9: Der Test

Fazit

PT8 wurde entwickelt um Anwender anzulocken, die immer noch Vorbehalte haben, oder andere Sequenzer verwenden. Die virtuellen Instrumente tönen gut und man verwendet sie gerne immer wieder. Es stehen eine viel grössere Anzahl Plug-Ins zur Verfügung, die auch noch überraschend gut tönen.

Preferences können dagegen immer noch nicht mit einer Session exportiert werden (ausser mit Finder) – aber das ist nur ein Detail. Templates benötigen zwar ein wenig Zeit um die Display Konfigurationen, Spuren, Routing und anderen Funktionen festzulegen, erweisen sich langfristig aber als wahre Erleichterung. Die Arrange Funktion erlaubt das Speichern aller Fenster in kaskadierter oder gekachelter Ansicht – dies wird in anderen Anwendungen häufig benutzt.

Die Benutzeroberfläche in PT8 wurde merklich überholt und erweist sich vor allem in längeren Sessions als sehr angenehm. Die Ergonomie ist insgesamt als sehr gut und erweist sich als Weiterführung älterer Versionen. ProTools ist omnipräsent in professionellen Studios und zielt nun immer mehr auf Heimstudios, Komponisten, Musiker und DJ...eigentlich jeden der gerne Musik macht. Es ist möglich zu Hause erstellte Demos ohne Probleme in ein professionelles Studio zu übertragen. Eine Menge kleinerer Verbesserungen machen aus dieser Anwendung eine ernsthafte Konkurrenz für andere Sequenzer. PT8 ist von A bis Z eine komplette Anwendung für die Musikproduktion.

+ Neue Benutzeroberfläche
+ Alternative Playlists
+ MIDI und Score Editoren
+ Unterstützung von 48 Spuren (LE & M-Powered)
+ Template Management
+ Virtuelle Instrumente
+ AIR Plug-Ins
+ MIDI offset Beatclock

- AIR Plug-Ins – GUI zu ähnlich
- Keine Keyboard Shortcuts zum Erstellen von Playlists
- Score Editor verlangsamt das System in Writing Mode (LE)
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