Aktive Monitore
Studio monitors Aktive Monitore

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Anleitungen: Die richtigen Monitore für das eigene Studio wählen

Von phraseland am 02/05/2010 - (Generell)

Introduction

von Mitglied moosers
(aus dem Englischen übersetzt)

 

Diese kurze Anleitung soll Euch einen kurzen Überblick über die verschiedenen Merkmale von Studiomonitoren geben...

Étape 1

Ihr werdet wahrscheinlich nicht auf viele Leute treffen die nicht der Meinung sind, dass die Studiomonitore wohl das wichigste Stück Technik in einem Studio sind - sei dies bei professionellen Einrichtungen, oder einfach im eigenen Heimstudio. Auch wenn natürlich auch andere Faktoren enorem gewichtig sind, so geben die Monitore direkt darüber Auskunft, was im aktuellen Projekt abgeht. Das Projekt steht und fällt mit deren präzisem Abbild und die Genauigkeit Eurer Monitore darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Alles andere, was am Ende zum finalen Signal führt hat natürlich auch seine Bedeutung, doch all das ist umsonst, wenn am Ende nicht ein vernünftiges Paar Lautsprecher anliegt. Es ist zudem auch nicht wichtig, dass man hier unbedingt die besten und teuersten Modelle besitzt - viel wichtiger ist es, die Grenzen seiner Monitore zu kennen.

Étape 2

Studiomonitore gibt es in allen Grössen und Formen und sie reichen von Modellen, die man in einer Hand halten kann, bis zu Varianten, die eine ganze Wand vereinnahmen. Für sich die besten Monitore auszuwählen, hängt von ein paar unterschiedlichen Faktoren ab. Zuerst muss man für sich entscheiden, welche Grösse für den eigenen Raum wohl am ehesten angemessen wäre. Monitore gibt es normalerweise als 'Near Field', 'Mid Field' und 'Far' Monitore und die Wahl hängt hier davon ab, wie gross Eure Distanz zu Lautsprechern sein wird. Ich für mich bevorzuge beim Mixdown auf jeden Fall 'Near Field' Monitore, da dort das Klangbild am direktesten auf Meine Ohren trifft.



Étape 3

Eine weitere wichtige Entscheidung ist, ob man sich aktive, oder passive Monitore zulegen möchte. Da gibt es zwar klanglich keinen Unterschied, doch die aktiven Modelle verfügen über einen eingebauten Verstärker, während die passiven Monitore über einen externen Verstärker betrieben werden müssen. Im zweiten Fall solltet Ihr auch jedenfalls vergewissern, dass die Spezifikationen des Verstärkers mit denen der Lautsprecher übereinstimmen, da sich dies sonst im schlimmsten Fall auf das Klangbild auswirken könnte (oder die Lautsprecher beschädigen). Habt Ihr jedoch die Wahl, dann empfehle ich Euch auf jeden Fall aktive Monitore - gewisse Modelle werden jedoch leider nur in der passiven Bauweise hergestellt.

Étape 4

Solltet Ihr in einer professionellen Umgebung arbeiten, so ist es unumgänglich, dass Ihr mehr als nur ein Paar Monitore besitzt. Auch wenn dies in Heimstudios ebenfalls zu empfehlen ist, so ist es für professionelle Einsätze auf jeden Fall Pflicht. Jeder Monitor tönt wieder leicht anders und zwei verschiedene Klangbilder helfen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn ich einen Mixdown mache, dann höre ich mir meine Arbeit auf so vielen Monitoren wie nur möglich an. Sollten Euch zu Hause nur ein Paar Monitore zu Verfügung stehen, so hört Euch Eure Mixes auf allen anderen Lautsprechern an: Computer, HiFi, Audioradio...

Étape 5

Zuletzt möchte ich noch ein paar nennenswerte Modelle und Hersteller erwähnen. Was 'Near Field' Monitore betrifft, so kann ich unter anderen die Modelle Adam A7, Quested VS 2108 und Dynaudio BM15 empfehlen. Mir gefallen auch viele der Monitore von Herstellern wie Tannoy, Mackie und Yamaha. Ich besitze in meinem Studio ein Paar Yamaha NS-10. Dieses Modell findet man ebenfalls sehr häufig in professionellen Studios als zweites Paar Monitore. Tontechniker mögen diese Boxen, da sie eigentlich nicht sehr gut klingen, aber ihnen ein gutes Abbild darüber verschaffen, wie die Mixes über die meisten Stereoanlagen klingen werden.

Conclusion

Ich hoffe Euch hat diese kurze Einführung in die Welt der Studiomonitore ein Stück weiter gebracht, das für Euch richtige Modell zu finden!