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Ein paar einfache Tipps um Eure Proben zu verbessern

10 Tipps für bessere Proben

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Proben sind für jede Band wichtig. An neuen Songs zu arbeiten und das Arrangement zu festigen sind die Grundlagen für ein professionelles Auftreten. Zu oft verfallen Proben jedoch in ein Chaos und sind bei weitem nicht so effizient wie sie eigentlich sein könnten. Hier habe ich ein paar Tipps für Euch wie man seine Proben verbessern könnte.

Habt eine Agenda

Am Anfang einer erfolgreichen Probe steht ein Plan den Ihr erreichen wollt. Welche Songs wollt Ihr lernen, welche bestehenden Songs verbessern? Auch die Reihenfolge der Songs ist wichtig damit Ihr nicht ins “Was-kommt-als-nächstes“-Syndrom verfallt. Dies alles kann am Ende der vorherigen Probe oder im Vorfeld via Email besprochen werden.

Bestimmt einen Probeleiter

Abhängig davon ob Eure Band als Demokratie oder mit einem Bandleader arbeitet so kann es immer wieder zu Diskussionen kommen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll im Vorfeld einen Probeleiter zu bestimmen der Inputs aufnimmt und diese in die Probe integriert.

Macht Eure Hausaufgaben

Falls irgendwie möglich sollten alle Musiker vorbereitet an der Probe erscheinen. Der Probeleiter ist in diesem Fall dafür verantwortlich, dass alle nötigen Informationen im Vorfeld ausgehändigt wurden (also Notationen, MP3 Demo des Songs, usw).

Bringt ein Referenzstück mit

Gibt es ein Referenzstück an dem Ihr Euch orientieren müsst bringt dies in die Probe mit. Es empfiehlt sich eine Möglichkeit zu haben das Telefon, iPad, oder den Laptop einzustecken und im PA abspielen zu können.

 


Weg mit den Notizen und zwar so schnell wie möglich!

Ausgenommen Ihr seid eine Band wo ständig ab Blatt gelesen wird so sollte es eines der wichtigsten Probeziele sein so schnell wie möglich ohne irgendwelche Notizen auszukommen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass Ihr davon abhängig werdet und sie an jeden Auftritt mitnehmen müsst. Habt Ihr Euch mal an ein Stück gewöhnt versucht es in der Probe so schnell wie möglich auswendig zu spielen.

Seid bei der Lautstärke diszipliniert

Proben können in allen möglichen Räumen stattfinden, doch oftmals findet man sich in relativ kleinen Räumen wie Keller oder Aufnahmestudios wieder. Das hat zur Konsequenz, dass Eure Band sehr schnell sehr laut werden kann. Ihr wollt einander gut hören können, aber nicht gegenseitig die Ohren rausblasen und die Stimmbänder des Sängers schädigen. Vor allem bei längeren Proben geht dies auch zu Lasten Eurer Ohren und am Ende zu Lasten der Musikalität.

Bringt einen Bleistaift

Das tönt jetzt ein wenig simpel doch wenn Ihr es mit Notationen und Charts zu tun ist ein Bleistift ein absolutes Muss um Revisionen der Arrangements zu notieren. Bringt also immer ein paar Bleistifte und einen guten Radiergummi in die Probe.

 


Haltet separate Stimmenproben

Gibt es in Euren Songs Backing Vocals? Dann empfehlen sich separate Stimmenproben damit diese Harmoniestimmen geübt werden können. Instrumentalisten werden ungeduldig wenn sich Sänger während der Probe Zeit nehmen um an solchen Details zu feilen. Natürlich muss man immer wieder daran arbeiten, doch das kann auch ohne die ganze Band geschehen.

Schreibt Eure Tempi auf

Eine Person in der Band - normalerweise der Schlagzeuger - sollte für Tempi und Einzählen zuständig sein. Geht Ihr hier nicht organisiert vor und Songs werden einfach so angezählt so startet man häufig mit dem falschen Tempo und läuft Gefahr auf der Bühne den Songs nochmals starten zu müssen. Ohne ein Referenztempo neigt man dazu bei einem Gig die Songs zu schnell einzuzählen. Einmal bestimmt sollte Eure Tempo-Person dies notieren und jederzeit abrufbar speichern.

Respektiert die Ideen Eurer Bandmitglieder

Wenn Ihr gemeinsam an einem Song arbeitet so wird es regelmässig Meinungsverschiedenheiten geben was das Arrangement angeht. In diesen Fällen macht der Ton die Musik und man sollte auch jede noch so abwegige Idee zumindest respektieren. Macht jemand einen Vorschlag für einen Break so solltet Ihr diesen einfach auch einmal ausprobieren - auch wenn Ihr im Vorfeld schon wisst, dass dies wahrscheinlich nichts wird. Häufig erkennen dann alle von selber, dass etwas nicht funktioniert.

 

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