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Harmoniegrundlagen - Teil 1

Alles fängt mit 12 Noten an

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Ich bin mir sicher, dass es unter Euch Lesern überaus talentierte Musiker gibt die sich bislang einem tieferen Verständnis der Harmonielehre entzogen haben.

Ihr seid aber sicherlich schon einmal in der Situation gewesen wo Ihr Euch gedacht habt “Jetzt wäre es schon noch praktisch etwas mehr über Musiktheorie zu wissen!“

Das Ziel dieser neuen Serie soll darin bestehen Euch die Grundlagen der Harmonielehre etwas näher zu bringen und somit Eure Kompositionen hoffentlich ein wenig zu verbessern.

Oktaven, Intervalle und Skalen

Zuerst einmal sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass in der westlichen Musik alle Noten eines Instrumentes in Oktaven unterteilt wurden, die sich über die verschiedenen Töne wiederholen. Eine Oktave wird in 12 Noten unterteilt und die Kombination dieser 12 Noten wird die chromatische Tonleiter genannt.

Wenn es aber 12 Noten gibt, wieso redet man denn von “Oktave“ - dies impliziert ja etwas mit acht Elementen. Nun da kommt das Konzept der diatonischen Tonleiter zum Zug - doch zuerst einmal sollten wir die einzelnen Noten und Intervalle der chromatischen Tonleiter definieren.

Der Einfachheit halber gehen wir hier von der Note C aus:

    •    C-Db: Halbton oder kleine Sekunde
    •    C-D: Ganzton oder grosse Sekunde
    •    C-Eb: 3 Halbtöne oder kleine Terz
    •    C-E: 4 Halbtöne oder zwei Ganztöne, wird auch grosse Terz genannt
    •    C-F: 5 Halbtöne oder Quart
    •    C-F#: 6 Halbtöne oder Tritonus
    •    C-G: 7 Halbtöne oder Quinte
    •    C-G#: 8 Halbtöne oder erhöhte Quinte
    •    C-A: 9 Halbtöne oder grosse Sexte
    •    C-A#: 10 Halbtöne oder kleine Septime
    •    C-B: 11 Halbtöne oder grosse Septime
    •    C-C: 12 Halbtöne oder Oktave

 

Gut, nun haben wir also die Intervalle definiert. Unser Notensystem nimmt nun diese chromatische Tonleiter und hebt die 8 wichtigsten hervor. Diese 8 Noten werden diatonische Tonleiter genannt - es gibt aber auch Tonleitern mit weniger oder mehr Noten wie wir später sehen werden.

Dur und Moll Modi

Die Noten der diatonischen Tonleiter gibt es in zwei Hauptmodi: Dur und Moll. Es gibt noch eine Menge ander Modi doch alle basieren auf diesen zwei Hauptmodi. Die Noten die eine Tonleiter ausmachen sind zwischen Dur und Moll unterschiedlich - sehr vereinfacht kann man Dur als glücklich und Moll als traurig bezeichnen.

Nachfolgend zwei Beispiele die Euch die unterschiedlichen Stimmungen dieser zwei Modi aufzeigen sollen.

 

air majeur
00:0000:09
  • air majeur 00:09
  • air mineur 00:09

Im nächsten Artikel schauen wir uns an wie man eine Dur und eine Moll Tonleiter erzeugt.

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