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Die Top 8 Referenzmikrofone

Die besten dynamischen Mikrofone

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Hier ist eine Auswahl von acht dynamischen Mikrofonen für die Aufnahme von Schlagzeug, Gitarren, Gesang und weiteren Instrumenten

AKG D12/112

Das D12 wurde 1953 vorgestellt und war schlicht und ergreifend das erste dynamische Nierenmikrofon der Geschichte. Zunächst wurde es für Stimmen eingesetzt, dann auch vor Bassdrums – dank ausgezeichneter Basswiedergabe und hoher Pegelfestigkeit. Kein Wunder, dass der Nachfolger, das D112 heute als das Referenzmikro für Kickdrums und Bassverstärker gilt; insbesondere, da es auch für weniger Gutbetuchte noch erschwinglich ist.

Shure SM57

Wenn man Toningenieure fragen würde, welches Mikrofon sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden, wäre bei den meisten das SM57 die erste Wahl; nach dem SM58 das bekannteste Mikrofon der Welt. Die 1965 vorgestellte dynamische Niere ist auf der Bühne und im Studio vielseitig einsetzbar, Rückkopplungen und Griffgeräusche sind ihm fremd. Aufgrund seiner Frequenzkurve mit ausgeprägten Mitten ist es insbesondere für die Aufnahme von Snaredrums und Gitarren-Amps hochgeschätzt. Auch der Preis von ca. 100 Euro dürfte zum Erfolg beigetragen haben…

Shure SM58

Das weltweit meistverkaufte Mikrofon, das Gesangsmikro SM58, ist für etwa 100 Euro zu haben; es ist bekannt für eine robuste Bauweise und Resistenz gegenüber Rückkopplungen und Griffgeräuschen. In Live-Situationen ist es allgegenwärtig, aber auch im Studio wird es häufiger verwendet (SM steht ursprünglich für Studiomikrofon): Mick Jagger benutzte es auf dem Rolling-Stones-Album "Voodoo Lounge" ebenso wie Kurt Cobain auf Nirvanas "Bleach".

Sennheiser MD 421

Sehr oft für Gitarrenverstärker wird auch das MD 421 mit Nierencharakteristik eingesetzt, das mit einem sehr effizienten Filterschalter für "Musik" und "Stimme" ausgestattet ist. Daher wundert es nicht, dass dieses Mikrofon oft in den Händen von Sängern und TV-Moderatoren im Fernsehen der Siebzigerjahre zu sehen war. Preislich liegt es bei 400 Euro. Der einzige Schwachpunkt, wie beim MD 441: die leicht zerbrechliche Mikroklemme…

Sennheiser MD 441

Ähnlich aufgebaut wie das MD421, aber eher auf höhere Schallquellen und weniger auf tiefe Frequenzen hin ausgerichtet ist das  MD 441, man findet es auf der Bühne genauso wie im Studio für Stimmen (Frank Zappa, The Carpenters) oder für Snare Drums. Mit einem Preis von mehr als 850 Euro ist es ein eher teurer Vertreter der dynamischen Gattung, trotz immer noch schlechter Mikroklemme. Es ist nach wie vor eines der vielseitigsten Mikrofone auf dem Markt und liefert exzellente Ergebnisse in den Höhen, was es sowohl für Bläser als auch für Gitarren-Amps zur Referenz erhebt. Dank einer fünfstufigen Abschwächung und einem "Brillianz"-Schalter, der die Höhen anhebt, fängt es auch die feineren Details ein.

Electro-Voice RE-20

Das dynamische Großmembranmikrofon RE-20 wurde ursprünglich entwickelt, um den für dynamische Mikros üblichen Nahbesprechungseffekt zu reduzieren. Gleichzeitig liefert das für unter 500 Euro angebotene Mikrofon einen relativ flachen Frequenzbereich. Sehr weit verbreitet ist es bei Rundfunksprechern, es ist aber auch für tiefe Toms, Gitarren-Amps und auch Gesang einsetzbar – Sänger wie Stevie Wonder und Thom Yorke geben auch im Studio dem RE-20 den Vorzug vor Kondensatormikrofonen.

Shure SM7

Herausgekommen ist das SM7 1976 (1999 und 2001 erschienen die Nachfolger SM7A bzw. SM7B). Es ist mit Sicherheit eines der besten dynamischen Mikrofone aus dem Hause Shure. Bekannt ist es als Rundfunkmikrofon, wo es für warme Stimmen sorgt. Das Nierenmikro hat allerdings immer noch einige Studiofans: Bruce Swedien setzte es für Michael Jacksons Gesangspart bei Billy Jean ein, während Rick Rubin es Anthony Kiedie vor die Nase setzte, als dieser Blood Sex Sugar mit den Red Hot Chili Peppers einsang … Obwohl es gerade für männliche Stimmen eingesetzt wird, ist es vielseitiger, als man sich vorstellen kann, insbesondere wenn man es mit einem hochwertigen Mikrofonvorverstärker kombiniert, um den niedrigen Ausgangspegel aufzuholen.

BeyerDynamic M88-TG

Die Hyperniere M88-TG, der kleine Bruder des nicht mehr hergestellten M88, ist in Europa relativ unbekannt, in den USA hingegen sehr weit verbreitet. Es ist robust und vielseitig und für alle, denen die Klangeigenschaften des SM57 nicht gefallen, das Universalwerkzeug. Es fühlt sich dank seines erweiterten Tieftonbereichs an der Bassdrum genauso wohl wie an Toms, Gitarren- und Bass-Amps, wird aber auch für Gesang eingesetzt. Kurzum, ein ausgezeichnetes Mikrofon für unter 300 Euro.

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