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Eure Mixes werden schneller von der Hand gehen wenn Eure Spuren organisiert und aufgeräumt sind

Spuren für den Mixdown vorbereiten
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Gewisse Musiker und Produzenten mixen bereits während der Aufnahme, während andere nach den Aufnahmesessions alles auf Null setzen und von vorne anfangen.

Egal zu welcher Kategorie Ihr nun gehört, es wird einen Punkt in Eurer Produktion geben an dem Ihr alle Spuren aufgenommen habt und Euer Augenmerk voll und ganz dem Mix widmen könnt. Mal dort angekommen solltet Ihr Euch etwas Zeit nehmen und sicher stellen, dass alle Supren organisiert und angeschrieben sind. Ihr werdet feststellen, dass dies Euren Arbeitsfluss wesentlich schneller macht und Ihr Euch mehr auf die künstlerischen Aspekte konzentrieren könnt. Alle Spuren anzuhören und mögliche Klicks und sonstige Sauereien zu bereinigen wird Euch helfen Eure Produktionen so gut wie möglich klingen zu lassen.

Organisiert Eure Spuren

Schaut Euch zuerst die Spurennamen in Eurem DAW Mixer an und stellt sicher, dass jede auch wirklich eine sinnvolle Beschreibung besitzt. Die meisten DAWs zeigen nur eine bestimmte Anzahl Zeichen an - sollten Eure Spurnnamen also zu lang sein, so werden diese abgeschnitten und unlesbar. Wenn Ihr jedes Mal beim Mixdown anhalten und nachschauen müsst, was sich genau auf einer Spur befindet, so verlangsamt dies nur Euren Arbeitsfluss.

Ein unorganisierter Mixer Bildschirm. Achtet darauf dass gewisse Namen unlesbar sind.

Als nächtstes sollte Ihr Eure Spuren nach Instrumententypen organisieren. Gruppiert die Gitarren, die Keys, die Drums, die Stimmen und so weiter. So werdet Ihr viel schneller die richtigen Spuren finden können und könnt auch einfacher abschätzen was sich sonst noch in der Nähe alles so abspielt. Es ist zum Beispiel visuell viel einfacher die relative Balance Einstellungen des Schlagzeugs abzuchecken, wenn man sie im Mixer nebeneinander angeordnet hat.

Denkt auch über die Ordnung innerhalb einer Spurengruppe nach. So macht es zum Beispiel häufig Sinn die Kick Drum ganz links und daneben den Bass zu platzieren.

Farbkodierung für eine schnelle Übersicht

Ein Mixer mit farbkodierten Spuren. Achtet darauf wie alles gut leserlich ist und die Instrumente auf sinvolle Art und Weise platziert wurden.

Als nächstes solltet Ihr jeder Spur eine eigene Spur geben. Hier gibt es keine Standards, nehmt also die Farben die für Euch funktionieren. Ihr könntet die Drums blau, den Bass violett, Gitarren rot, Stimmen grün und Master Track plus Aux Tracks schwarz einfärben. Wieso? Auch hier ist es wieder eine visuelle Erkennungshilfe. Hat man sich einmal an eine Farbkodierung gewöhnt wisst Ihr auch ohne den Namen zu lesen was Ihr anschaut und das bedeutet eine noch effizientere Arbeitsweise.

Glitches erkennen

Geht durch jede Spur Solo und hört sie auf Fehler ab. Verbindet Edits mit Crossfades um Klickgeräusche zu verhindern.

Es ist auch eine gute Idee jede Spur in Solo komplett abzuhören. Auf diese Weise stellt Ihr sicher, dass dort keine ungewollten Popgeräusche, Knackser oder sonstige Störgeräusche vorkommen. Wie bereits erwähnt lohnt es sich  hier immer aufzuräumen - Euer Mix wird es Euch danken!

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