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Ein Blick auf die besten Anwendungen für Musiknotation

Die beste Software für Musiknotation

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Auch wenn es wahr ist, dass Notenpapier und Bleistifte noch nicht komplett verschwunden sind, so muss man doch zugeben, dass Komponisten und Songwritern mit dem Computer ein extrem nützliches Werkzeug zur Verfügung steht. Nicht nur dass man damit tausende Seiten ganz einfach organiseren und archivieren kann - noch weitaus mehr überwiegt wohl der Vorteil Kompositionen ganz einfach abzuändern und das Resultat in Echtzeit zu hören. Wir haben die Audiofanzine Community gefragt zu welcher Anwendung sie am liebsten greifen und hier sind die Gewinner!

AVID Sibelius

Die erste Sibelius Version wurde 1993 für Acorn Archimedes Computer veröffentlicht und war eine Entwicklung der englischen Zwillinge Ben und Jonathan Finn. Erst sechs Jahre später erschienen jedoch die ersten Windows und Mac OS Versionen und 2006 wurde Sibelius schliesslich von AVID Technology übernommen, die zu diesem Zeitpunkt bereits Pro Tools in ihrem Sortiment vorweisen konnten. Seit der letzten Version ist Sibelius jetzt kompatibel mit Tablets, kann Musik direkt im Internet veröffentlichen und verfügt über virtuelle Instrumente. PhotoScore erweitert den Leistungsumfang um eine Handschrifterkennung, mit der sich von Hand notierte Musik einfach in Sibelius importieren lässt und mit AudioScore soll sich dasselbe mit einer Audiodateien bewerkstelligen lassen.

 

MakeMusic! Finale

Finale - der Hauptkonkurrent von Sibelius - wurde 1988 von Phil Farrand entwickelt und ist immer noch mit Windows und OS X kompatibel. Mit der 2006 Version wurden verschiedene Funktionen wie die 'Garritan Personal Orchestra' Sound Library, die Handschrifterkennung 'SmartScore' und 'StudioView' implementiert. In 2009 wurde schliesslich die neue "Aria Player Engine" von Garritan vorgestellt. Wie bei Sibelius besitzt auch Finale die Möglichkeit aus einer gesummten oder gespielten Melodie eine Notation zu erstellen.

 

MuseScore

Im Gegensatz zu den ersten zwei Anwendungen ist MuseScore kostenlos und für Windows, Mac OS X und Linus erhältlich. Ursprünglich war die Software Teil des MusE Sequenzers, wurde jedoch schliesslich als Standalone Software veröffentlicht. In 2008 wurde die sitemusescore.org gestartet und im Jahr 2011 wurde die Version 1.0 schliesslich der Welt vorgestellt. Die Version 2.0 befindet sich immer noch in Entwicklung.

Die Software beinhaltet einen Sequenzer, eine Sound und FX Library und die Möglichkeit verschiedene Formate wie z.B. MusicXML, MIDI, Overture und sogar Band-in-a-Box zu importieren - ausgenommen sind natürlich die proprietären Dateiformate von Finale und Sibelius. Auch MuseScore bietet die Möglichkeit direkt im Internet zu veröffentlichen und eine Android Version wurde 2012 vorgestellt.

 

And the rest

Notion landete bei unserer Umfrage auf dem 4. Rang. Die Software gibt es bereits seit 2005 und besitzt eine Soundlibrary welche vom London Symphony Orchestra in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen wurde. Bie LilyPond handelt es sich um eine kostenlose Software welche seit 1996 auf dem Markt ist und von Highschool Studenten entwickelt wurde. Ebenfalls erwähnt werden sollten die Anwendungen Harmony Assistant, NoteWorthy Composer und auch QuickScore von Sion Software.

 

 

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